Heide, Hengste, Handwerk

Celler Pferde-Festival auf blühender Heide

Pferdefreunde sollten sich das letzte August-Wochenende schon mal vormerken: Dann gibt es „Heide, Hengste, Handwerkskunst“ in Adelheidsdorf.
  • Von Michael Ende
  • 13. Aug. 2022 | 18:00 Uhr
  • 13. Aug. 2022
  • Von Michael Ende
  • 13. Aug. 2022 | 18:00 Uhr
  • 13. Aug. 2022
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Adelheidsdorf.

„Heide, Hengste, Handwerkskunst“ – ein aus der Corona-Not geborenes Top-Event für alle Pferdefreunde, das im vergangenen Jahr Tausende Besucher auf das weitläufige Areal der Hengstprüfungsanstalt Adelheidsdorf lockte – geht in die zweite Runde: Vom 26. bis zum 28 August wird diese Veranstaltung, die mehr ist als bloß eine „Ersatz-Hengstparade“ das 32 Hektar große Areal vor den Toren der Stadt zum Treffpunkt für Pferde-Fans machen. Die gesamte Veranstaltung steht unter dem Motto „Verschiedene Pferderassen“. Natürlich auch mit einem bewährten Highlight: Jeden Tag wird gegen 14.30 Uhr die große Dressurquadrille des Celler Landgestüts zu sehen sein.

Programm mit mehreren Showblöcken

„Die Vorbereitungen sind in vollem Gange“, sagt Bettina Wedekind, die als Veranstaltungsexpertin des Gestüts zusammen mit ihren Kollegen seit Monaten am Zustandekommen der Großveranstaltung arbeitet. Erneut werde die für diese Veranstaltung geschaffene Heidefläche als Bühne für eine vielfältige Ausstellung und das Rahmenprogramm dienen: „Einige der Programmpunkte stehen schon fest, die in mehreren Showblöcken gezeigt werden. So wird sich Claus Luber mit seinen Haflingern ganz sicher mitten in die Herzen der Besucher fahren.“

Pferde, Pferde, Pferde

Aus dem Friesenstall Marschhorst würden die anmutigen Rappen unter Leitung von Kathrin Stehr unter dem Reiter und vor der Kutsche zu sehen sein, so Wedekind. „Weiterhin sind unterschiedliche Pferderassen – geritten und gefahren – zu sehen. Mit dabei sind Kaltblüter, schwere Warmblüter, Friesen, Haflinger und natürlich unsere Hannoveraner. Junge und ältere Hengste zeigen in Dressur und Springen ihr Können.“ Ein neues Konzept bedeute aber nicht, auf Tradition zu verzichten, so die Veranstaltungsexpertin: „Somit dürfen Vorführungen der Celler Hengste selbstverständlich nicht fehlen. Die große Dressurquadrille, bestehend aus
24 Hengsten und verschiedene Fahrschaubilder mit unseren historischen Kutschen werden zu sehen sein.“

Für jeden etwas dabei

Für die jüngsten Besucher habe das Team sich etwas Besonderes einfallen lassen, so Wedekind: „Aber wir wollen natürlich noch nicht alles verraten. Wer mag, lässt sich mit richtig kleinen Kunstwerken beim Kinderschminken von unserer Jacky verwandeln.“ Auch alte Handwerke, die im Landgestüt noch gepflegt werden, werden bei dieser Veranstaltung vor Ort zu sehen sein. Mehr als 70 Stände mit altem Kunsthandwerk, schönen Dingen und vor allem auch kulinarischen Genüssen sind geplant.

Klassische Hengstparaden nicht vom Tisch

Steht das „HHH“ etwa für das endgültige Aus der traditionellen Celler Hengstparaden im Landgestüt? Landstallmeister Axel Brockmann schüttelt den Kopf: „Letztes Jahr hatten wir alle mit den Besuchern zusammen eine Menge Spaß. Da waren auch viele Nicht-Pferdeleute dabei, und das freut uns. Da das Thema Corona noch nicht vom Tisch ist und das Konzept so prima funktioniert hat, wollen wir den Schwung vom letzten Mal mitnehmen und die Besucher wieder faszinieren. Und nein: Es ist nicht geplant, nie wieder eine klassische Hengstparade zu machen.“

„Heide, Hengste, Handwerkskunst“ ist am Freitag und Samstag von
11 bis 19 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 10 Euro. Kinder unter 15 Jahren dürfen kostenlos hinein. Eintrittskarten gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Parkplätze sind vor dem Gelände der Hengstprüfungsanstalt kostenlos verfügbar. Weitere Infos unter www.landgestuetcelle.de