Hilfsgüter-Transport

„Unser Herz schlägt für Sumy“

Ein neuer Transport mit 15 Tonnen Hilfsgütern ist in Celles ukrainische Partnerstadt Sumy unterwegs

  • Von Jürgen Poestges
  • 21. Sept. 2022 | 15:12 Uhr
  • 21. Sept. 2022
  • Von Jürgen Poestges
  • 21. Sept. 2022 | 15:12 Uhr
  • 21. Sept. 2022
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Celle.

Ein weiteres Mal heißt es „Unser Herz schlägt für Sumy“, was bedeutet, dass die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Wirtschaftsclub Celle erneut einen Hilfstransport in Celles ukrainische Partnerstadt auf den Weg bringt. Es ist der zweite Transport dieser Größe mit Gütern, die dringend in der Partnerstadt erwartet werden. Im Frühjahr schickte Celle bereits einen 40-Tonner und zwei 7,5-Tonner mit Hilfsgütern nach Sumy.

Viele Spenden erhalten

In den vergangenen Wochen haben die Bürger wieder einmal gezeigt, dass für sie hinter der Städtepartnerschaft nicht nur leere Worte stehen. Im Gegenteil: Erneut kamen viele dem Aufruf der Stadtverwaltung nach und spendeten dringend Benötigtes. Das Ergebnis der Hilfsbereitschaft zeigt sich in den rund 15 Tonnen Lebensmitteln, Medikamenten und Erste-Hilfe-Sets, die am Dienstag in den 40-Tonner geladen wurden und nun den Weg nach Sumy antreten.

Lkw aus Sumy umgeleitet

Der enge Austausch mit der Partnerstadt machte den Transport nach Sumy möglich. Ein ukrainischer Lkw aus Sumy, der Halt im Hamburg machte, wurde am Dienstag kurzfristig nach Celle umgeleitet. Carsten Braun vom Wirtschaftsclub nahm den Laster in Empfang. Parallel setzte der städtische Sumy-Hilfsstab alles ins Werk, um die Hilfsgüter aufladen zu können. Innerhalb von wenigen Stunden wurde die 15 Tonnen schwere Ladung von vielen fleißigen Helfern vor dem Neuen Rathaus in den Lkw verstaut.

Enger Austausch mit Sumys Bürgermeister

„Mit meinem Kollegen Oleksandr Lysenko, dem Bürgermeister aus Sumy, haben wir parallel die Begleitung des Transports von der polnischen Grenze organisiert. Mir ist es besonders wichtig, dass alle Güter auch zielgerichtet am Zielort ankommen“, betont Celles Oberbürgermeister Jörg Nigge, der ständig im intensiven Austausch mit seinem ukrainischen Amtskollegen steht.

Weiterer Transport geplant

Weiterhin ist der Bedarf an Medikamenten, Babynahrung und Erste-Hilfe-Sets hoch. Die Stadt plant daher bereits den nächsten Hilfskonvoi zum Ende des Jahres.