Erlebnis in den Ferien

Mit dem Ferienpass nach Paris

Celler Jugendliche sind mit dem Ferienpass nach Frankreich gereist - dabei standen sie auch staunend unter dem funkelndem Eiffelturm.
  • Von Cellesche Zeitung
  • 06. Aug. 2022 | 10:00 Uhr
  • 06. Aug. 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 06. Aug. 2022 | 10:00 Uhr
  • 06. Aug. 2022
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Celle.

14 Jugendliche und vier Betreuer der Stadt Celle stehen auf dem Parkplatz des Burgzentrums. Alle sind aufgeregt, denn gleich wird es auf die lange Fahrt nach Paris gehen. Organisiert wird diese vom Ferienpass.

800 Kilometer per Bus

Nach einer kurzen Begrüßung geht es auch schon los. Zwei kleine Busse machen sich auf den Weg nach Paris. Im Hintergrund winken noch die Eltern und im Vordergrund kann man die Schnellstraße und das Navi sehen, auf dem knackige 800 Kilometer zu bewältigen sind.

Wo zuerst hinsehen?

Die Fahrt verläuft nach Plan, so kommen wir am frühen Abend in Paris an. Auf der Straße wird der Verkehr immer dichter. Es ist ein komisches Gefühl: Rollerfahrer fahren Slalom zwischen den Autos, es wird gehupt, und es gibt überall etwas im großen Gewusel zu sehen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Und plötzlich – wie aus dem Nichts – sehen wir ihn, den Eiffelturm! Das Wahrzeichen von Paris.

Unterkunft in Pariser Vorort

Nach einer Weile kommen wir in unserer Unterkunft in einem Pariser Vorort in der Nähe von Versailles an. Die Häuser waren früher einmal alte Stallungen und gehörten zum Landgut des Schloss Versailles.

Schloss Versailles im Sonntenuntergang

Nachdem wir richtig angekommen waren, unsere Sachen ausgepackt und etwas gegessen hatten, fuhren wir zum Schloss Versailles. Das Schloss ist riesig und über dem Dach ging gerade die Sonne unter. Alles glänzte und blitzte im Sonnenuntergang.

Eiffelturm bestiegen

Am nächsten Tag fuhren wir in die Pariser Innenstadt. Wir wollten den Eiffelturm besichtigen. Dort angekommen, ragte ein riesiger Turm in den Himmel. Es hatte schon irgendwie eine leicht bedrückende Wirkung auf mich. Auch die vielen Sicherheitskontrollen waren nicht so einladend. Doch als wir erst einmal direkt unter dem Eiffelturm standen, war alles vergessen. Er ist so groß, dass man mehrere Häuser darunter hätte bauen können.

Bis auf die Spitze

Etwas später liefen wir die vielen Stufen bis auf die erste Plattform hoch. Von oben sah man schon viel von Paris. Die zweite Plattform war noch beeindruckender und wir hatten noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Mit dem Fahrstuhl fuhren wir bis auf die Spitze. Von hier konnte man die ganze Stadt überblicken.

Sacre Coeur beeindruckt

Später fuhren wir mit der Metro, so heißt die U-Bahn in Paris, noch zu der berühmten Kirche „Sacre Coeur“. Wie viele imposante Gebäude in Paris ragte auch diese Kirche gefühlt bis in den Himmel. Auch die Gassen um Sacre Coeur waren sehr beeindruckend mit den vielen Straßenkünstlern.

Louvre besucht

Am zweiten Tag fuhren wir morgens mit der Metro in die Stadt. Zu Fuß liefen wir bis zum Louvre, einem der berühmtesten Museen der Welt. Man sah schon von Weitem die große Glas-Pyramide aus dem Boden ragen, den Eingang. Der Louvre, früher mal der Königspalast in Paris, ist ebenfalls riesig. Um alle Kunstwerke darin in Ruhe besichtigen zu können, würde man zwei Monate brauchen. Während wir durch das Museum schlenderten, erzählte Ingo, einer unsere Betreuer, viel über die Geschichte.

Schloss Versailles besucht

Am nächsten Tag besuchten wir das Schloss Versailles. Wir hatten es ja schon von Weitem am ersten Abend gesehen. Aber wenn man direkt davor steht, dann ist es noch größer. Versailles ist eine der größten Palastanlagen Europas und wurde von König Ludwig dem IV (dem sogenannten Sonnenkönig) in Auftrag gegeben. Nach seiner Fertigstellung war das Schloss der Hauptwohnsitz des Königs, fast durchgehend von mehreren Tausend Personen bewohnt und bildete somit das kulturelle und politische Zentrum Frankreichs. Den Garten fanden wir äußerst beeindruckend.

Paris bei Sonnenuntergang

Das Erlebte wurde noch von einer abendlichen Stadtrundfahrt übertroffen. Paris bei Sonnenuntergang: Vom Arc de Triomphe über die Champs-Élysées, die Prachtstraße von Paris, über den Place de la Concorde an der Seine entlang bis vor den Eiffelturm.

Leute aus Partnerstadt getroffen

Am letzten Tag fuhren wir in ein französisches Café und trafen uns mit Leuten aus unserer Partnerstadt Meudon. Hier hatten wir die Gelegenheit, ein wenig Französisch zu sprechen.

Eiffelturm im vollen Glanz

Den krönenden Abschluss unserer Reise bildete der Freitagabend. Wir konnten noch einmal den Eiffelturm in seinem vollen Glanz erleben – mit all seinen Lichtern hatte es etwas Magisches.

Kinderreporter

Timm Poerschke ist einer von derzeit drei Kinder- und Jugendreportern, die für die CZ das Leben in und um Celle unter die Lupe nehmen. Er ist Jahrgang 2006 und besucht das Hölty-Gymnasium und schreibt
gerne über seine Heimatstadt Celle.
Wer sich ebenfalls für die Arbeit
als Kinderreporter interessiert, schreibt an a.babel@cz.de.

Von Timm Poerschke