Bundesverordnung greift

"Licht aus": So will Celle Energie sparen

Die Bundesverordnung zum Energiesparen greift seit Anfang September auch in Celle. Die CZ hat sich umgeschaut, wie das in der Praxis aussieht. Eine Reise durch die Altstadt bei Nacht. (mit Galerie)

  • Von Marius Klingemann
  • 02. Sept. 2022 | 17:00 Uhr
  • 06. Sept. 2022
  • Von Marius Klingemann
  • 02. Sept. 2022 | 17:00 Uhr
  • 06. Sept. 2022
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Celle.

"Licht aus" heißt es nun auch in Celle – seit Anfang des Monats greift die bundesweite Energiespar-Verordnung, nach der unter anderem Beleuchtung "aus ästhetischen Gründen" für öffentliche Gebäude abgeschaltet werden soll. Der CZ-Streifzug zeigt für das Schloss, dass es merklich weniger angestrahlt wird als vorher – Dunkelheit herrscht hier jedoch nicht, die Laternen strahlen weiter.

Altstadt: Laternen und Schaufensterbeleuchtung bleiben an

Das gilt für den gesamten Altstadt-Bereich, zuständig sind die Stadtwerke. "Wir schalten die Lichter aber etwa eine halbe Stunde später an als bislang und morgens entsprechend früher wieder aus", bekräftigt Geschäftsführer Thomas Edathy. Ebenfalls über Nacht an bleiben in der City die Schaufenster-Beleuchtungen vieler Geschäfte, die Handelsverbände haben dafür beim Bund eine Ausnahmeregelung erreicht. Werbeanzeigen müssen dagegen zwischen 22 und 6 Uhr ausbleiben – kurz vorher leuchtet es an der "Neustadt" noch.

Ziemlich dunkel ist es zu später Stunde rund ums Neue Rathaus, die Lichtinstallationen im 24-Stunden-Museum leuchten (anders als in der Unterführung am Bahnhof) weiter. Und was sagt die Polizei zur neuen Situation? "Gefahrenschwerpunkte haben wir bisher nicht ausgemacht", teilt Sprecher Dirk Heitmann mit. Sein Tipp: "Am besten nicht alleine in schlecht beleuchteten Ecken aufhalten."