Sommerkonzerte

Gute Stimmung und viel Beifall

Schüler des Celler KAV-Gymnasiums haben jeweils zwei Sommerkonzerte an zwei Abenden gespielt - und dafür viel Beifall erhalten.
  • Von Cellesche Zeitung
  • 23. Juni 2022 | 12:00 Uhr
  • 23. Juni 2022
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  • 23. Juni 2022 | 12:00 Uhr
  • 23. Juni 2022
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Celle.

Endlich wieder vor Publikum. Das stand wie ein Freudenruf über dem mehrteiligen Sommerkonzert des Celler Kaiserin-Auguste-Viktoria (KAV) Gymnasiums. Die Gelegenheit, sich live vor Publikum zu präsentieren, wurde dann auch so richtig genutzt: Vier Konzerte, zwei Wiederholungen an zwei Tagen im Beckmannsaal, damit auch alle, die das miterleben wollten, genügend Platz fanden. Viele der Schülerinnen und Schüler standen, nach drei Jahren Pause, zum ersten Mal vor Publikum – und man muss sagen, sie haben die Herausforderung allesamt prima gemeistert.

Gelungener Einstieg

Mit der Streicher-AG des KAV ging es am Montag um 18 Uhr los. Noch ganz neu wieder aus der Taufe gehoben, staunten nicht nur Eltern und Geschwister, wie weit man mit einem Jahr ambitionierter Arbeit kommen kann. Der gelungene Einstieg mit einem flotten Calypso stärkte das Selbstvertrauen und rockig ging es gleich weiter. In „Cirus Elephants“ hatten die Celli einen starken Auftritt und die „Ode an die Freude“ schien zu reflektieren, wie groß die Freude war, dass alles so gut klappte. Großen Verdienst daran haben auch an die Leitung in Gestalt von Kirsten Krakau und Johanna Thomsen – die eine perfekte Stückauswahl getroffen haben – sowie die musikalische Begleitung mit Beate Anschütz und Bärbel Altenmüller.

Stimmung im Saal

Mit Fanfarenklang der „Funny King Suite“ gab das Bläserensemble unter Leitung von Sigrid Conrad seinen Einstand – ebenfalls prima gemacht. Mit vor Aufregung roten Wangen formierten sich die Mitglieder des Vororchesters. Mit Walzerklang und schottischen Tanzimpressionen brachten sie Stimmung in den Saal – und ernteten verdient herzlichen Beifall. Dann wurde es eng auf Bühne und Parkett, als alle Orchesterspieler gemeinsam für das „New Zealand Traditional“ (bekannt als „Wellerman“-Song) zusammenkamen, bevor das Hauptorchester allein übernahm und mit „Karneval der Tiere“ die Zuschauer verzauberte. In der zweiten Runde nach der Pause, als die Streicher-AG dann nicht mehr auftrat, gab es vom Orchester zusätzlich noch Tango Bolero und Themen aus „Peter und der Wolf“.

Musikalischer Abend voller Spaß

Der Dienstag gehörte der Little Bigband und der KAV-Bigband. Mit „Viva da vida“ und „Man in the Mirror“ war der Grundstein der Jüngeren, unter der Leitung von Mareike Albs und René Kretschmer, für einen musikalischen Abend voller Spaß schon gesetzt. Die optimale Mischung aus Pop, Swing und Latin hat’s gebracht. Die Trompetenphalanx der Little Bigband ist mit acht Musikern stark besetzt, die Percussion-Gruppe ebenfalls – die jungen Drummer wechselten sich ab. Ausreichend und offenbar auch talentierter Nachwuchs also auf der ganzen Bandbreite, das bewiesen nicht nur die einzelnen Soli.

Attraktive Mischung

Keine Scheu vor lauten Tönen bewies die KAV-Bigband – selbstbewusstes Blech schon im Auftakt. Pop, Jazz-Standards und softer Blues bildeten eine attraktive Mischung. Zwischen „Fields of Gold“ und „Fly me to the Moon“ war für jeden etwas dabei. Ein Lob an die Leitung – Henning Brungs und Rudolf Markfort. Im zweiten Setting gab es so viel Applaus aus dem Publikum, dass es sich sogar noch eine Zugabe verdiente. Insgesamt ein rundum gelungenes Schulkonzert.

Von Doris Hennies