Kunstprojekt in Celle

Illustrer Auftakt zu Skulpturenwochen

Es war eine Art „Meet & Greet“: Die Initiatoren der „Celler Skulpturenwochen“ haben zum Auftakt der dreiwöchigen Aktion mit drei bildenden Künstlern zu einem zwanglosen Treffen eingeladen.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 02. Sept. 2018 | 22:03 Uhr
  • 10. Juni 2022
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  • 02. Sept. 2018 | 22:03 Uhr
  • 10. Juni 2022
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Celle.

Auf der Gästeliste standen Vertreter der der Heitland Foundation, der Stadt Celle, der Sponsoren sowie weitere geladene Gäste zum gegenseitigen Kennenlernen. In der Celler Weinstube „Der Pirol“ trafen sich unter anderem der Unternehmer Volker Heitland, Oberbürgermeister Jörg Nigge, der die Begrüßungsansprache hielt, die Kulturdezernentin der Stadt Susanne McDowell, der Maler und Protektor für die Foundation, Frank Schult, sowie Kunstsammler und Galerist Robert Simon (Kunstmuseum Celle).

Ab Wochenanfang bis zum 16. September wird in der Residenzstadt ein Kunstdialog der besonderen Art entstehen. Drei Wochen lang schaffen Herbert Nouwens, Jörg Bach, Hermann Grüneberg – drei renommierte, von der Heitland Foundation ausgezeichnete Bildhauer – in Celle ein eigenes Kunstobjekt und installieren dies zu gegebener Zeit an einem von drei auserwählten Standorten im Stadtgebiet. Das Besondere an dem Konzept der „Celler Skulpturenwochen“: Die Menschen sollen nicht erst vom fertiggestellten Werk überrascht werden, sondern tatsächlich den Künstlern schon während der Entstehungsphase über die Schulter und auf die Finger schauen und in einen Dialog mit den Kunstschaffenden treten können.

Gemeinsamer Ausgangspunkt der bildhauerischen Werke ist das Material Metall. In einem ersten Schritt werden den Bildhauern Arbeits- und Werkstätten vom Grün- und Straßenflächenamt der Stadt zur Verfügung gestellt. Dort entstehen in den nächsten Tagen die ersten Strukturen und Ansätze. Sobald konzeptionell möglich, sollen die Werke anschließend an der dafür bestimmten Stelle fertiggestellt und aufgestellt werden. Als Kunstorte bestimmt wurden: der Hafen, der Heilpflanzengarten an den Dammaschwiesen und der Park vor dem Neuen Rathaus. Die Objekte bleiben ein Jahr an den Standorten stehen.

Genaue Termine in den nächsten Tagen: An welchen Tagen und wo genau die Künstler bei der Arbeit zu besuchen sind und dann gerne auch alle Fragen zu ihrem Kunstwerk beantworten, steht noch nicht genau fest. Die genauen Termine werden in den nächsten Tagen bestimmt und in der CZ aktuell veröffentlicht.

Von Doris Hennies

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