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Ferienpass Vorhang auf für Zirkus Knalltüte
Thema Ferienpass Vorhang auf für Zirkus Knalltüte
18:35 01.08.2019
Foto: Im schwebenden Ring.
Im schwebenden Ring. Quelle: Denise Prier
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Celle

Auf dem Gelände der Celler CD-Kaserne wird trainiert und geprobt. Eine Woche lang sind die 25 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren, die an der Ferienpassaktion „ Zirkus Knalltüte“ teilnehmen, drei Stunden täglich sehr aktiv. Fünf Tage lang können die Kinder, die verschiedensten Zirkusdisziplinen entdecken, probieren und trainieren.

„Es gab viele Anmeldungen, so dass wir einen weiteren Workshop in diesen Ferien machen werden. Diese Aktion ist bei den Kindern sehr beliebt und die Teilnehmerlisten schnell voll“, freut sich Marcus Laube, Leiter des Zirkus Knalltüte, über den regen Zuspruch.

Jonglage oder Akrobatik?

Nach der Begrüßungsrunde und dem gemeinsamen Aufwärmen mit dem Spiel „Der Zirkus kommt in die Stadt“ stellte sich für jeden Teilnehmer die Frage, für welche Zirkusnummer sein Herz schlägt. Jonglage oder Akrobatik? Diabolo, Einrad, Seillaufen oder Tellerdrehen? Oder lieber in der Luftartistik mithilfe von Vertikaltuch, Trapez und Reifen durch die Manege fliegen? Blockweise konnten die jungen Teilnehmer die verschieden Übungen testen. Schnell verteilten die Kinder sich an den unterschiedlichen Stationen. Man merkt den Schülern die Freude und den Eifer an.

Tim (8) beschäftigt sich mit dem Diabolo und mit Jonglage: „Es macht mir viel Spaß. Guck mal, wie schnell sich das schon dreht. Für die Grundschülerin Kimberley-Michelle steht Akrobatik in den nächsten Stunden an erster Stelle.

"Wir helfen und halten euch“

Die kleinen Zirkusleute bewiesen sich schon am ersten Tag, etwa beim Balancieren auf dem Drahtseil, beim Einradfahren und beim Kugellaufen. „Es ist auch nicht wichtig, dass ihr das alles gleich selber könnt, ihr sollt einfach probieren und testen. Wir helfen und halten euch,“ versprach Jonas vom Team des Zirkus. Während einige Kinder beispielsweise lieber nur auf dem Einrad saßen, bewegten sich andere schon vorwärts und fuhren an der Wand einige Bahnen auf und ab.

Auch auf dem Drahtseil konnten die kleinen Artisten entscheiden, ob sie alleine den Weg gehen. Einige Kinder schafften es ohne Hilfe über das Seil und ernteten Applaus der anderen. So waren auch bei der artistische Trapezeinlage Klasse und Mut garantiert, denn schon am ersten Trainingstag ging es hoch hinaus. Ob beim ersten Schweinebammeln vom Trapez, der einfachen Rolle rückwärts oder der ersten Übung zum Stern im Ring, die Kinder überzeugten von Anfang an mit Gelenkigkeit und Kraft in den Oberarmen. Das Jonglieren mit Tellern, Tüchern, Bällen, Kegeln, Devil Sticks und dem Diabolo wiederum bewies Eleganz und Können. So wurden einfache Tricks und Kniffe gezeigt, die die Kinder sofort verinnerlichten und anwendeten.

Pia (7) hat alles „gleichmäßig super“ gefallen und wie auch die anderen neuen kleinen Zirkuskünstler, freut sie sich auf die weiteren Workshoptage.

Am Ende der Zirkuswoche werden die Kinder durch Unterstützung des Teams des Zirkus Knalltüte ihr Können auf einer echten Zirkusgala vor Publikum präsentieren. Dann heißt es in der CD-Kaserne: „Vorhang auf für Zirkus Knalltüte!“

Von Denise Prier