Deutsche Meisterschaften

Kompletter Medaillensatz für Ruderer

Gold, Silber und Bronze holten die Celler Nachwuchsruderer von den Deutschen Meisterschafen auf der Regattastrecke am Beetzsee.

  • Von Uwe Meier
  • 25. Juni 2019 | 16:11 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Uwe Meier
  • 25. Juni 2019 | 16:11 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Beetzsee.

Die großen Anstrengungen und der viele Schweiß bei den Vorbereitungen haben sich für den Celler Rudernachwuchs gelohnt. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften der U17, U19 und U23 gab es einen kompletten Medaillensatz. Insgesamt bestätigten diese Ergebnisse einmal mehr die gute Nachwuchsarbeit der Celler Rudervereine.

Ruderer kämpfen mit Seiten- und Schiebewind

Gold und Silber gab es für Stina Röbbecke, Ole Spiller steuerte noch eine Bronzemedaille bei. Bei bestem Wetter und teilweise kräftigem Seiten- und Schiebewind kämpften die Ruderer der drei Vereine Hermann Billung Celle (HBC), Ruderclub Ernestinum-Hölty Celle (RCEH) und Celler Ruderverein (CRV) auf der Regattastrecke am Beetzsee um den Sieg und vordere Platzierungen. Zum 50-jährigen Bestehen der Strecke fand dort außerdem noch das Wanderrudertreffen des Deutschen Ruderverbandes statt. Das sorgte an beiden Finaltagen für gut gefüllte Zuschauertribünen und damit für eine tolle Kulisse.

Röbbecke als Deutsche Meisterin zur Weltmeisterschaft

In der Altersklasse U19 bestätigte Stina Röbbecke (CRV) ihre guten Leistungen aus der bisherigen Saison. Zusammen mit ihrer Partnerin Elisa Patzelt (RC Wiking Lüneburg) holte sie sich den Titel als Deutsche Jugendmeisterin im Juniorinnen-Zweier ohne Steuermann – der technisch anspruchsvollsten Bootsklasse im Rudern, wie man sagt. Zusammen mit Landestrainer Tobias Rahenkamp (Hannover) wird sich das Duo nun auch in dieser Bootsklasse auf die Junioren-Weltmeisterschaften in Tokio vom 7. bis 11. August vorbereiten. „Bei ihr läuft derzeit alles nach Plan“, so Röbbeckes Heimtrainer Robert Leineweber, der die Tour nach Japan allerdings nicht mit antreten wird. „Für Stine geht es jetzt unmittelbar nach Berlin zur WM-Vorbereitung“, sagt er. Rechtzeitig vor den Titelkämpfen geht es dann nach Tokio, um sich vor Ort mit der Wettkampfstrecke vertraut zu machen.

Dass die Form der beiden Ruderinnen stimmt, bewiesen sie auch im abschließenden Juniorinnen-Achter. Zusammen mit Pia Renner, Paula Burbott, Lene Mührs, Antonia Galland, Olivia Clotten, Cecilia Sommerfeld und Emilie Meyer gewannen die beide Ruderinnen zusätzlich noch die Silbermedaille.

Ole Spiller komplettiert Medaillensatz

Ebenfalls im Achter, allerdings bei den Leichtgewichts-Junioren A, erkämpfte sich Ole Spiller vom CRV zusammen mit Jonas-Maximilian Schleumer, Niko Trittschanke, Piet Niklas Heinze, Henrik Fleige, Imran Skoray, Yassin Aim Legien, Jol Maragos und Steuerfrau Julia Klemm die Bronzemedaille. Damit komplettierte er sogleich den Medaillensatz für die Celler Ruderer.

Spiller startete darüber hinaus im Leichtgewichts-Einer und qualifizierte sich auch in dieser Bootsklasse für das A-Finale. Dort hielt sich der Celler aus taktischen Gründen etwas zurück. Der Grund: Er wollte in einem späteren Rennen seiner Rolle als Schlagmann des Achters gerecht werden. Im Einer reichte es dennoch zum sechsten Platz. „Ein Rang, der nicht zu unterschätzen ist“, so Leineweber. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden damit.“

Gute Platzierungen für weitere Celler Teilnehmer

Jeweils vierte Plätze gab es außerdem für Sina Maria Stumpf (RCEH) im Leichtgewichts-Einer der Juniorinnen B (15/16 Jahre) sowie Ole Vorderwülbecke (HBC) im Junioren-Doppelvierer mit Steuermann B.

Pauline Ricker (HBC) startete im Einer und Achter der Juniorinnen B und kämpfte sich mit der Niedersachsenauswahl im Achter bis ins A-Finale. Dort belegte das Team, zu dem auch Hailie Piri vom Celler RV am Steuer gehörte, den sechsten Platz. Im Einer schaffte Ricker immerhin den Sprung ins B-Finale und wurde dort Zweite, was in der Gesamtwertung den achten Platz bedeutete.

Taake Röbbecke (CRV) ruderte im Junioren-Einer B ebenfalls ins B-Finale. Damit erfüllte er das Saisonziel. Am Ende schaffte er mit Rang vier den Sprung unter die besten zehn Einer-Ruderer Deutschlands in seiner Altersklasse.