Oberliga Frauen

SV Nienhagen geht am Ende die Puste aus

Da war knapp: Die Volleyballerinnen des SV Nienhagen unterliegen Spitzenreiter TK Hannover mit 2:3. Von Enttäuschung war jedoch keine Spur.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 11. Mai 2022 | 15:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 11. Mai 2022 | 15:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Hannover.

Am Ende hat es nicht ganz gereicht, trotzdem überwiegt der Stolz, es dem Spitzenreiter richtig schwer gemacht zu haben. Die Volleyballerinnen des SV Nienhagen verloren in der Oberliga beim Turn-Klubb Hannover mit 2:3 (25:11, 25:23, 16:25, 16:25, 8:15).

Aufschlagserie zum Start

„Glückwunsch an Hannover zur Meisterschaft. Aber wir haben sie noch einmal richtig ins Schwitzen gebracht“, sagt SVN-Trainer Heinz Wübbena, der vor allem von der Anfangsphase seiner Spielerinnen begeistert war. Die gesamte Saison über wurde am Aufschlag gearbeitet, an der Härte und den platzierten Schlägen. Mit diesen wurde Hannover im ersten Satz mächtig unter Druck gesetzt. Nienhagen zog sofort mit 5:0 davon und gewann den ersten Satz überlegen mit 25:11.

Der zweite Durchgang war enger, die Gegnerinnen kamen besser ins Spiel. „Da hatten wir Phasen, in denen wir unkonzentriert waren“, sagt Wübbena, der mit Einwechslungen von Veronika Rössing und Vivien Möhle etwas Ruhe ins Spiel brachte. Dieser Satz ging am Ende knapp mit 25:23 an die Gäste aus Nienhagen.

Kraft lässt nach

Im weiteren Spielverlauf ließ jedoch die Kraft mehr und mehr nach. Zwar führte der SVN im dritten Satz noch mit 10:8, danach schlichen sich jedoch immer mehr Fehler ein, Angriffe wurden nicht mehr konsequent zu Ende gespielt. Somit kippte der dritte Satz doch noch in die andere Richtung. In Satz vier und fünf hatte der SVN schließlich keine Chance mehr.

Der Matchplan, lange Ballwechsel möglichst zu vermeiden, ging nicht mehr auf. Das jüngere Team aus Hannover hatte weniger Probleme mit dem langen Spielverlauf. „Da ist uns am Ende einfach die Puste ausgegangen“, so Wübbena. Stolz ist er trotzdem auf die Leistung seiner Spielerinnen: „Alle haben sich maximal reingehängt. Das war ein Spiel auf Topniveau.“

Positives Saisonfazit

Vermutlich war diese Partie der Saisonabschluss für den SVN, denn ob es noch zum Nachholspiel gegen Göttingen kommt, ist fraglich. Eine große Bedeutung hätte es nicht mehr, da der TK Hannover jetzt sicher als Meister feststeht. Insgesamt ist Wübbena mit Rang zwei und dem Verlauf der Saison zufrieden. „Wir haben uns technisch und taktisch verbessert. Und wir haben es geschafft, junge Spielerinnen zu integrieren. Daran müssen wir nächste Saison anknüpfen“, so Wübbenas Fazit.

SV Nienhagen: Lorenz – Varnhorn, Rössing, Przybyla, Behrendt, Elflein, Stilke, Möhle, Dreppenstedt, Hoffmann.