Erfolg für Celler SC

Carolin Back schwimmt auf Bronzerang

Die Nachwuchsschwimmer der Celler SC waren bei den Norddeutschen Meisterschaften flott unterwegs. Es gab sogar eine Medaille

  • Von Uwe Meier
  • 14. Jun 2022 | 11:34 Uhr
  • 15. Jun 2022
  • Von Uwe Meier
  • 14. Jun 2022 | 11:34 Uhr
  • 15. Jun 2022
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Braunschweig.

Als einzige Schwimmerinnen aus dem Landkreis Celle hatten sich Caroline Back und Maila Lüders (beide Jahrgang 2011) sowie Emma Dix und Luise Werner (beide 2010) für die Mehrkampfmeisterschaften der Jahrgänge 2010 bis 2011 des Norddeutschen Schwimmverbandes qualifiziert. Das Quartett des Celler Schwimm-Clubs überzeugte dabei mit neuen Bestleistungen. Caroline Back erschwamm sich mit einer Bronzemedaille sogar eine Podiumsplatzierung

CSC-Trainer Sebastian Brand war mit den Leistungen seiner Schützlinge sehr zufrieden: „Alle vier Athletinnen haben toll gekämpft und sich durch die Bank verbessert. Schade nur, dass die Bezirksmeisterschaften parallel abgehalten wurden. Dort hätten die Mädels sicher auch abgeräumt.“ Die wurden zeitgleich mit den Titelkämpfen auf norddeutsche Ebene durchgeführt. Die Terminkollision geht noch auf die Corona-Pandemie zurück, die den Wettkampfkalender ordentlich durcheinandergewirbelt hat.

Für die Meisterschaften in Braunschweig hatten sich ausschließlich Aktive der Jahrgänge 2011/2012 qualifiziert, die über die 200 Meter Lagen unter den Top 100 Norddeutschlands notiert waren. Ehrensache für die jungen CSC-Athletinnen, dass sie den Weg nach Braunschweig antraten, um sich dort mit der Konkurrenz, unter anderem aus den Leistungszentren Berlin, Magdeburg, Cottbus, Hannover und Hamburg zu messen.

Zu absolvieren waren ein Programm aus 200 Meter Lagen, 400 Meter Freistil sowie 200 und 100 Meter aus einer individuell zu wählenden Hauptlage sowie 50 Meter Beine. Caroline Back und Luise Werner wählten die Freistil-, Maila Lüders und Emma Dix die Rücken-Konkurrenz.

Alle vier Athletinnen starteten fulminant über die 200 Meter Lagen und setzten dort bereits früh mit neuen Bestzeiten ein Ausrufezeichen. Den größten Sprung schaffte Luise Werner, die ihre Bestzeit um mehr als 6,5 Sekunden verbesserte. Die beste Platzierung über die 200 Meter-Distanz erreichte Caroline Back mit dem vierten Platz im Jahrgang 2011.

Anschließend gab die starke Konkurrenz über die weiteren Strecken den jungen Schwimmerinnen genug Ansporn, um weitere Bestzeiten zu erreichen. Caroline Back und Maila Lüders kämpften um die Medaillenplätze. Letztlich entschied das 400 Meter Freistil-Rennen die Gesamtwertung: Während Maila Lüders das Podium als Vierte knapp verpasste, holte sich Caroline Back ihre erste Medaille bei Norddeutschen Meisterschaften. Luise Werner wurde Siebte in ihrer Wertung.