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Schwimmen „Mystery-Finale“ als besonderer Anreiz
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Celler SC bei internationalem Schwimmfest in Hannover erfolgreich

17:01 30.09.2021
Von Uwe Meier
Marit Reckmann (großes Foto) stellte in Hannover ihre gute Form unter Beweis.
Marit Reckmann (großes Foto) stellte in Hannover ihre gute Form unter Beweis. Quelle: Sina Schaper (Archiv)
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Hannover

20 Gold-, 15 Silber- und 13 Bronzemedaillen: Das war die Ausbeute der Athleten des Celler Schwimm-Clubs beim internationalen 96-Swim-Festival, das auf der 25-Meter-Bahn im Stadionbad Hannover ausgetragen wurde. Dort waren insgesamt über 300 Teilnehmer aus 39 Vereinen verschiedener Bundesländer am Start. Unter ihnen auch 24 CSC-Schwimmer, die Platz vier im Gesamtmedaillenspiegel holten. Eine Besonderheit bei dem Event war das sogenannte „Mystery Finale“, bei dem die Finalisten auf 100 Meter Lagen in völlig ungewohnter Weise um den Sieg kämpften.

Marit Reckmann holt sechs Siege und knackt Vereinsrekord

Einmal mehr zeigte sich Marit Reckmann in herausragender Verfassung. Bei ihren sechs Wettkämpfen ließ die 17-Jährige der Konkurrenz keine Chance und schlug jeweils als Erste an. Ihre persönlichen Bestzeiten unterbot sie in allen Wettkämpfen. Im Finale 50 Meter Freistil und Schmetterling sprintete sie jeweils auf den Bronzerang. Zudem erschwamm die Sportlerin auf ihrer Paradestrecke 100 Meter Freistil in 0:59,27 Sekunden einen neuen Klubrekord.

Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil – so lautet die normale Reihenfolge in einem Lagenrennen. Beim „Mystery Finale“ in Hannover war die Reihenfolge für jeden Schwimmer unterschiedlich und wurde erst kurz vor dem Start ausgelost. „Es war merkwürdig so zu schwimmen“, meinte Reckmann, die diese Aufgabe mit der Silbermedaille beendete, „es hat aber Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung.“

Tim Hartwich und Jan Hartwich sicherten sich in Hannover ebenfalls Medaillen. Quelle: Roland Werner (Archiv)

Die Brüder Jan und Tim Hartwich (2000 und 2004) starteten über 50 Meter Freistil und 100 Meter Lagen. Tim erzielte Platz zwei und drei. Jan Hartwich schwamm auf der Sprintstrecke Platz drei.

Jüngere CSC-Schwimmer mit zahlreichen Erfolgen

Die jüngeren Jahrgänge des CSC waren ebenfalls erfolgreich: Ganz vorne etablierte sich Caroline Back (2011) in ihren acht Wettkämpfen (6 mal Gold/2 mal Silber). Edelmetall nahm auch Maila Lüders (2011) entgegen. In neun Wettkämpfen schwamm die Schülerin zu viermal Gold, dreimal Silber sowie zweimal Bronze. Benedikt Frommer holte sich bei Zehnjährigen Gold über 50 Meter Schmetterling.

Vier Strecken nahm Lotta Bleich (2009) in Angriff. Für ihre Leistungen erntete sie zweite Plätze über 50 Meter Schmetterling sowie 200 Meter Brust und Lagen.

Celler SC bei internationalem Schwimmfest erfolgreich; (von links) Lotta Bleich, Caroline Back, Benedikt Frommer, Maila Lüders Quelle: Monika van Iterson

Dora Maecker (2009) holte über 100 und 200 Meter Brust Silber und Bronze. Im selben Jahrgang startete Lilly Ewest und stieg nach 50 Meter Rücken mit der Silbermedaille aus dem Wasser.

Leni Poerschke (2008) bevorzugt die Schmetterlingsstrecken. Dabei sicherte sie sich zwei Bronzemedaillen (50 und 200 Meter) sowie die Teilnahme am Jugendfinale. Hier schwamm sie über 50 Meter (0:30,30 Minuten) auf Platz zwei.

Leni Poerschke holte sich zwei Bronzemediallen. Quelle: Dennis Späth (Archiv)

Neben neuen Bestzeiten erkämpfte sich Larissa Eller (2007) über 100 Meter Brust Rang drei.

Lilly Marie Frommer absolvierte ebenfalls acht Einsätze, in denen sie zwei Gold- (50- und 100 Meter Freistil) und zwei Silbermedaillen (50 Schmetterling und 100 Meter Lagen) errang. Zudem unterbot die 15-jährige im Jugendfinale 50 Meter Freistil und 50 Meter Rücken (Platz drei) ihre Bestzeiten.

Maria Tsilimigkra „schmetterte“ sich in der Disziplin 200 Meter Schmetterling an die Spitze des Jahrgangs 2006. Es folgten noch drei Bronzeplatzierungen über 50 Brust, 100 Schmetterling und 200 Freistil.

Vom SVN waren in Hannover außerdem dabei: Lara Ahrens (2009), Zoe Chatjorhor (2008), Emma Dix (2010), Tom Dreyer (2009), Sophia Eller (2009), Lennard Richard Frommer (2008), Iven Gerbersdorf, Neela Hein (2008), Evelyn Lüchau (2008), Tilda Maecker (2007) und Jano Späth (2005).

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