Ultimate Frisbee

Äitschbees U14 mit makelloser Bilanz zum Titel

Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften im Ultimate Frisbee hat die U14 aus Hermannsburg den Titel geholt. Die U20 wurde Vierter, die U17 Sechster.

  • Von Heiko Hartung
  • 23. Sept. 2019 | 14:07 Uhr
  • 13. Juni 2022
  • Von Heiko Hartung
  • 23. Sept. 2019 | 14:07 Uhr
  • 13. Juni 2022
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Hermannsburg.

Die Jüngsten hatten den größten Erfolg: Bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften in Kamen haben drei Ultimate-Frisbee-Teams des TuS Hermannsburg ihr Sportgerät zielgenau fliegen lassen. Ein Sieg, ein vierter und ein sechster Platz zeugen von der hervorragenden Nachwuchsarbeit der Äitschbees.

U14 der Äitschbees mit makelloser Bilanz zum Titel

Allen voran die U14 präsentierte sich glänzend aufgelegt: Angeführt von Kapitänin Stella Salwik gingen die Hermannsburger als Favorit ins Turnier. Die jungen Spielerinnen und Spieler mussten gegen alle anderen Mannschaften antreten. „Das ist eine tolle Möglichkeit, um alle qualifizierten Teams einmal kennen zu lernen“, erklärte Trainer Sascha Wambutt. Und die Äitschbees erfüllten die Erwartungen, die an den Sieger der Indoor-Meisterschaft vom März gestellt wurden: Sie spielten makellos und gewannen alle Partien. Die Punktedifferenz von 63:13 illustriert die große Überlegenheit dieser Mannschaft.

U17 musste lange um Qualifikation bangen

Die U17 spielte ein gutes Turnier und landete mit Platz sechs im Mittelfeld. „Das ist nach der knappen Qualifikation durchaus ein Erfolg“, so Wambutt. Bei der Quali der Mannschaften aus dem Nordwesten Mitte Juni in Hermannsburg hatten die U14 und die U20 das Ticket zur Deutschen Meisterschaften problemlos gelöst. Die U17 hingegen musste lange bangen. Erst als die Ergebnisse der letzten Qualifikation im Südwesten der Republik feststanden, war klar: Die Äitschbees U17 ist dabei.

Hermannsburger Team im Umbruch

Immerhin: Mit diesem Ergebnis war die U17 aus Hermannsburg bei der Deutschen Meisterschaft drittbestes Team aus dem Nordwesten. „Wie bei allen Jugendmannschaften wird es auch bei der U17 im nächsten Jahr einen personellen Umbruch geben, weiß Warmbutt. Nach Abgängen von älteren Spielern und Zugängen aus der U14 werde sich die Mannschaft neu finden und versuchen, wieder Richtung Spitze vorzustoßen.

U20 bleibt nur undankbarer vierter Platz

Die U20 hatte sich nach der tollen Qualifikation mehr ausgerechnet. Am Ende blieb nur der undankbare vierte Platz. Dabei fing es gut an: Nach der Vorrunde Gruppenzweiter mit nur einer Niederlage gegen den späteren Finalisten Heidelberg bei drei Siegen gegen Osnabrück, Münster und Beckum. Das Spiel um den Einzug ins Halbfinale gewannen die Äitschbees gegen Ausrichter Kamen – und das heimische Publikum.

Spiel um Platz drei mit einem Punkt Rückstand auf München verloren

Im Halbfinale traf das TuS-Team auf den späteren Deutschen Meister Berlin und verlor nur knapp. Im „kleinen Finale“ um Platz drei gegen München schenkten sich die Mannschaften nichts. Am Ende gewannen die Bayern mit einem Punkt Vorsprung den Platz auf dem Siegerpodest. „Rang vier ist ein tolles Ergebnis, auch wenn es ein undankbarer Platz ist. Ihr gutes Ultimate Frisbee sollten die U20er in das nächste Jahr mitnehmen, um dann wieder voll anzugreifen. Durch altersbedingte Abgänge der anderen Teams ergeben sich da durchaus Chancen“, sagt Wambutt, der optimistisch in die Zukunft blickt.