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Lokalsport Zweitligist TuS Celle 92 gelingt Revanche
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19:44 06.01.2019
Von Uwe Meier
Foto: Cedric Meissner (links), hier im Doppel an der Seite von Jannik Xu, zeigte starke Leistungen und steuerte drei Punkte zum Gesamtsieg der Celler Mannschaft bei.
Cedric Meissner (links), hier im Doppel an der Seite von Jannik Xu, zeigte starke Leistungen und steuerte drei Punkte zum Gesamtsieg der Celler Mannschaft bei. Quelle: David Borghoff
Celle

„Jawoll – genau so“, schallte es von den Zuschauerrängen. Tatsächlich hat Tischtennis-Zweitligist TuS Celle 92 im Heimspiel gegen TV 1879 Hilpoltstein nicht allzu viel verkehrt gemacht. Nach zum größten Teil hochklassigen Duellen, in denen fantastische Ballwechsel die 154 Zuschauer in der kleinen Halle der Altstädter Schule in staunendes Verzücken versetzte, nahmen die Gastgeber mit dem 6:3-Erfolg erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage. Zudem gab es für den Sieg zwei „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 10:10 Punkten rangieren die Celler zum Start der Rückrunde auf dem Rang sechs.

Punkte auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt

Wie wichtig der Erfolg war, zeigt der Blick auf die Tabelle. Dort hat das Team um Trainer Frank Schönemeier nur zwei Punkte Vorsprung auf den neunten Rang und damit auf den ersten Abstiegsrang. „In dieser ausgeglichenen Liga ist jeder Punkt wichtig“, sagte der Coach und atmete nach dem Erfolg gegen den Tabellennachbarn erst einmal tief durch. „Der Sieg ist wichtig für die Köpfe der Spieler und natürlich auch für die Rückrunde“, so Schönemeier. Zugleich mahnte Celles Trainer: „Wir sind aber noch lange nicht durch.“ 16 Punkte müssten es aus seiner Sicht schon werden, um hinsichtlich des Klassenerhalts auf der sicheren Seite zu sein.

Meissner holt drei Punkte trotz Erkältung

Derweil blickte Cedric Meissner zufrieden drein. Er hatte sich auch von einer Erkältung, die ihn am Tag vor der Partie erwischt hatte, nicht stoppen lassen. Drei Punkte steuerte er zum Erfolg seines Teams bei. An der Seite von Jannik Xu gewann er das Doppel gegen Dennis Dickhardt und Francisco Sanchi sicher mit 3:0. Im Einzel musste der 18-Jährige Schwerstarbeit verrichten. Zweimal ging es über die volle Distanz von fünf Sätzen. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Celles Nummer zwei anschließend. „Schön, dass ich meiner Mannschaft helfen konnte.“ Trainer Schönemeier fand insbesondere für Meissners Sieg über den tschechischen Nationalspieler David Reitspies lobende Worte: „Es gehört schon etwas dazu, den zu schlagen. Das war grandios.“ Celles neue Nummer eins Tobias Hippler hatte indes einen schweren Stand und blieb ohne Erfolgserlebnis. „Er hat eigentlich ganz gut gespielt“, fand Schönemeier aufbauendee Worte für seinen Schützling.

Nach schleppendem Beginn geht es ganz schnell

Der Beginn des Duells Celle gegen Hilpoltstein ließ eine langwierige Angelegenheit vermuten. Die Auftaktdoppel und die ersten beiden Einzel hatten fast zwei Stunden gedauert. „Für das Geld wollen wir ja auch was bieten“, flachste Teammanager Dieter Lorenz in der anschließenden Pause noch. So ganz war er mit dieser Auffassung nicht auf der Welle des Trainers. „Ich wäre schon etwas ruhiger geworden, wenn wir beide Doppel gewonnen hätten“, meinte Schönemeier. Tatsächlich waren Tobias Hippler und Nils Hohmeier ganz dicht dran gewesen, dem Hilpoltsteiner Topdoppel Alexander Flemming und David Reitspies die zweite Saisonniederlage beizubringen.

Dann aber ging es doch flotter als erwartet. Dafür sorgten insbesondere Fedor Kuzmin und Nils Hohmann, die im unteren Paarkreuz glatte Dreisatz-Siege einfuhren. „Darauf hatten sie ein bisschen gehofft, nachdem Hilpoltsteins Nummer eins, Alexander Flemming, aufgrund einer Erkrankung im Einzel nicht angetreten war“, so Schönemeier. Seine Sorgen nach nur einem gewonnenen Doppel waren also völlig unbegründet gewesen.

Heiko Hartung 06.01.2019
Uwe Meier 04.01.2019
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