Tennis-Nordliga Damen

Bei Niederlage muss VfL Westercelle zittern

Der VfL Westercelle steht in Wiefelstede unter Druck. Bei einer Niederlage droht der Abstieg aus der Nordliga.

  • Von Oliver Schreiber
  • 09. Juni 2022 | 17:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 09. Juni 2022 | 17:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
Anzeige
Westercelle.

Es begann verheißungsvoll, nun droht Ungemach: Die Damen des Tennis-Nordligisten VfL Westercelle stehen in ihrem letzten Saisonspiel am Sonntag um 11 Uhr beim SV Eintracht Wiefelstede unter Druck. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie dürfen sie sich keine weitere leisten, wenn sie sicher in der Klasse bleiben wollen. Sonst ist nämlich die große Rechnerei angesagt. „Dieses Spiel hat schon eine immense Bedeutung. Es wird allerdings sehr schwer für uns. Das ist ein richtig starker Gegner“, erklärt Trainer Steve Williams.

Schmidt und Koch fallen aus

Zu allem Überfluss fallen jetzt auch noch mit Zoe Michelle Schmidt und Seline Koch zwei Spielerinnen verletzungsbedingt aus. Normalerweise wäre auch Mannschaftsführerin Chelsea Seidewitz nicht dabei gewesen. Sie kehrt von ihrer Abifahrt nach Kroatien aber extra früher nach Hause, um bei dieser Partie das Racket schwingen zu können. „Das zeigt die tolle Einstellung von Chelsea und wie hoch die Motivation in dieser Mannschaft ist. Wir werden um jeden Punkt kämpfen – und dann schauen, was am Ende dabei herauskommt“, betont Williams.

Es droht ein Fotofinish

In der Tat könnte es eine Art Fotofinish im Kampf um den Ligaverbleib geben, in der jedes Match, jeder Satz und jedes Spiel wichtig sein könnte. Die Westercellerinnen haben nach den beiden Auftaktsiegen vier Punkte auf dem Konto und somit zwei Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Allerdings: Sowohl die hinter dem VfL liegende TG Düsternbrook als auch der TC RW Wahlstedt haben noch zwei Spiele und treffen jeweils noch auf das punktlose Schlusslicht TuS Lübeck. Somit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass im Falle einer Westerceller Niederlage in Wiefelstede am Ende alle drei Teams gleichauf liegen. „Am besten, wir gewinnen das Spiel, dann ist alles klar. Aber wir wissen natürlich, dass dann vieles bei uns passen muss“, sagt Williams, der Mariya Kostyuk, Chelsea Seidewitz, Stefanie Reimchen, Emma Johannesmann, Michelle Oestmann und Zina Joelle Cakil in sein Aufgebot berufen hat. „Wenn es so kommen sollte, dass wir absteigen, dann putzen wir uns den Mund ab und versuchen, gleich wieder aufzusteigen“, meint Williams.

Heimspiele für Herren-Verbandsligisten

Die beiden heimischen Vertreter in der Herren-Verbandsliga, MTV Eintracht Celle und Celler TV, wollen jeweils vor eigenem Publikum ihre Bilanz aufpolieren beziehungsweise sich achtbar aus der Affäre ziehen. Der MTVE empfängt am Sonntag um 10.30 Uhr den TC Grün-Gelb Burgdorf. Die Burgdorfer haben aus drei Spielen erst einen Punkt geholt, bei den Hausherren um Kapitän Marc Neubert stehen bislang ein Sieg und eine Niederlage zu Buche.

Ebenfalls am Sonntag erwartet die CTV um 13 Uhr Spitzenreiter Bremer TC II. Das Team um Mannschaftsführer Lasse Ottenbreit ist in den bisherigen drei Spielen leer ausgegangen und somit krasser Außenseiter in dieser Partie.