Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Anmelden
Lokalsport Schützenfest in Hamburg: Oilers fegen Oldtimer vom Eis
Sport Sport regional Lokalsport Schützenfest in Hamburg: Oilers fegen Oldtimer vom Eis
13:56 13.06.2010
Celle Stadt

„Diesmal gab es fast nichts zu bemängeln. Meine Spieler haben so gespielt, wie ich es will und von ihnen verlange“, sagte Bombis.

Schon von Spielbeginn an konnten sich die Oldtimer auf heimischen Eis nicht des Eindrucks erwehren, sie stünden zu Unrecht auf dem letzten Tabellenplatz der Eishockey-Hanseliga. Die Oilers, derzeit einziger niedersächsischer Vertreter in der ehemaligen Hamburger Landesliga, setzten die Hanseaten umgehend unter Druck und gelangten durch ihr schnelles und sicheres Passspiel rasch zu guten Einschussmöglichkeiten. Die Folge: Bereits in der dritten Spielminute eröffnete Bombis das Schützenfest für die Celler. Sebastian Steller hatte sich zuvor gut durchgesetzt und anschließend seinen Vize-Kapitän bedient, der zum 1:0 einschob.

In den darauf folgenden Minuten entfachten die Oilers ein Offensiv-Feuerwerk, während der HSV unter Schock zu stehen schien. Eingeschnürt im eigenen Verteidigungsdrittel, flog der Puck den Gastgebern um die Ohren. Zunächst konnte Markus Köppel treffen (4.), kurz danach war Wadim Jeshow zur Stelle und markierte das 3:0 (4.). Maximilian Krasselt (6.) und Oleg Pede (7.) sorgten für mit ihren Treffern für die frühe Vorentscheidung (5:0) und bescherten Celle nebenbei einen neuen Clubrekord. Bis zum Ende des ersten Drittels führten die Gäste aus Celle mit 7:1.

Im zweiten Drittel schien das Celler Dauerfeuer die Oldtimer schließlich aufzuwecken und sie begannen, sich zu der Angriffe zu erwehren. So folgte dem 8:1 durch Gennadi Wirachowski (31.) das 2:8 durch Hamburgs Sven Julius. Wirachowski (39.) und erneut Pede (40.) sorgten allerdings dafür, dass das zweite Drittel mit 3:1 an Celle ging.

Noch zweimal durften die Oilers im letzten Drittel den Puck im Hamburger Netz zum Endstand von 12:3 versenken. Was dem spielenden Trainer Bombis neben dieser hohen Ausbeute aber vor allem gefiel, war die Art und Weise, wie sein Team auf dem Eis agierte: „Es gab kaum lange Alleingänge“, analysierte Bombis. Außerdem habe sich seine Riege durch eine konsequentes Defensivarbeit in allen Mannschaftsteilen ausgezeichnet.

Mit ihrem hohen Erfolg im Rücken können die Oilers optimistisch in ihre nächste Begegnung am Sonntag starten. Um 18.30 sind sie beim Tabellenvorletzten Malchower Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern zu Gast, deren Partie gegen den Eishockey Club Timmendorfer Strand ausfiel.

Tore Celler Oilers: Pede (3), Wirachowski (2), Köppel (2), Krasselt (2), Yeshow, Steller, Bombis (je 1).

Hanseliga

Rostocker Freibeuter – Malchower Wölfe 5:3

HSV Oldtimers – Celler Oilers 3:12

Timmendorf 1b – Malchower Wölfe ausgef.

1. Rostocker EC Freibeuter 7 43:24 18

2. Celler Oilers 6 38:23 12

3. EHC Timmendorfer 1b 6 30:24 9

4. Malchower Wölfe 5 25:26 6

5. Hamburger SV Oldtimers 6 16:55 0

Von cz