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Lokalsport Roemmling führt Celler Herren zur Meisterschaft
Sport Sport regional Lokalsport Roemmling führt Celler Herren zur Meisterschaft
17:54 15.06.2010
Von Jürgen Poestges
Celle Stadt

Die Herren B des Vereins Celler Kegler haben sich nach einjährigen „Pause“ den Titel zurück geholt. Und Karin Born schaffte bei den Damen B die Titelverteidigung nicht, wurde am Achte. Das ist die Bilanz aus Celler Sicht nach dem ersten Teil der Deutschen Kegelmeisterschaften, die am vergangenen Wochenende im Kegel-Sport-Centrum an der Albert-Köhler-Straße stattgefunden haben.

Heinfried Zick, der als Zweiter aus der Herren-Mannschaft an den Start musste, bezeichnet den Wettkampf als einen spannenden. „Wir sind am Anfang nicht so recht zum Zug gekommen, hatten etwas Probleme“, so Zick. Denn Auftakt-Kegler Dietrich Fahr kam nicht in Fahrt, wurde dann durch Lotar Grabowski ersetzt. Die 882 Punkte waren zunächst zu wenig, um ganz oben mit zu spielen. Rostock führte mit über 20 Punkten, und auch Flensburg hielt oben mit.

Zick kam auf 906, Alfred Marx als dritter Celler Kegler auf 923 Punkte. Letztlich war es Schluss-Starter Klaus Roemmling vorbehalten, mit seiner Runde mit 913 Punkten die Meisterschaft klar zu machen. Zick: „Am Ende waren es dann 15 Punkte, die wir vor Rostock lagen.“ Und damit haben sich die Celler den Titel, den sie vor zwei Jahren gewannen und den sie im vergangenen Jahr gegen eben jene Rostocker verloren.

Ihre Vereins-Kollegin Karin Born schaffte es dagegen nicht, ihren Titel bei den Damen zu verteidigen. Platz acht sprang am Ende heraus. „Ich bin jetzt nicht wirklich traurig“, meint die 69-Jährige. „Mir hat im Finale einfach das Quäntchen Glück gefehlt.“ Nach der Qualifikation lag sie noch auf Platz zwei, im Finale musste sie dann aber noch einige Konkurrentinnen vorbei ziehen lassen.

Dennoch ist sie zufrieden. „Ich bin die acht-beste Keglerin in Deutschland, da gibt es doch keinen Grund, enttäuscht zu sein“, sag Born. Warum sie im Finale ihre Leistung nicht mehr abrufen konnte, weiß sie auch nicht so genau. „Natürlich ist man bei solchen Meisterschaften immer ein bisschen nervös, dazu kommt, dass natürlich auf der Heimbahn auch ganz viele Fans da sind. Da kann man sich nicht richtig von frei machen. So abgebrüht bin ich nun wirklich nicht.“ Und sie gesteht auch: „Vielleicht fehlte mir am zweiten Tag auch ein wenig die Kraft und damit auch die Konzentration.“

Auf jeden Fall will sie aber im kommenden Jahr einen neuen Anlauf auf die nationale Krone starten, ebenso im übrigen wie die Herren.

Fortsetzung am Wochenende. Ab Donnerstag werden die Meisterschaften in Celle fortgesetzt. Am Sonnabend und Sonntag sind mit der Cellerin Jessica Höding und Jessica Schomburg von TuS Bergen im Feld der Juniorinnen am Start.