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Lokalsport Meister- und Aufstiegsfeier beim letzten HSG-Heimspiel
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13:49 13.06.2010
Celle Stadt

In der Handball-Landesliga Frauen gibt es heute für die beiden Celler Kreisvertreter beim vorletzten Spieltag noch einmal Heimspiele. HSG Lachte-Lutter empfängt den Tabellendritten TuS Oldenstadt und TuS Bergen hat die HSG Elbmarsch zu Gast.

HSG Lachte-Lutter – TuS Oldenstadt (heute, 18 Uhr).

„Schaulaufen“ in der Lachendorfer Sporthalle im letzten Heimspiel einer erfolgreichen Saison für den feststehenden Meister und Oberligarückkehrer. Und so soll anschließend mit den heimischen Fans kräftig gefeiert werden soll. Doch zuvor gilt es für den Spitzenreiter gegen den Ligadritten die eindrucksvolle Serie von 20 Siegen in Folgen fortzusetzen.

„Sicher haben wir in der Osterpause unsere Trainingseinheiten nach dem frühzeitigen Saisonziel zurückgeschraubt. Wir gehen auch locker in die zwei restlichen Spiele“, so HSG-Erfolgstrainer Oliver Colditz, der trotz aller äußerlichen Gelassenheit natürliche gewinnen will .

Sorgen im personellen Bereich gibt es gegen die spielstarken Oldenstädterinnen nicht. Im Hinspiel musste die Colditz-Truppe 60 Minuten schwer kämpfen, damit ein 22:19-Auswärtssieg mitgenommen werden konnte.

TuS Bergen – HSG Elbmarsch (heute, 19.30 Uhr). Auch für den Tabellenvierten aus Bergen ist die Saison gelaufen. Allein in der Frage nach dem zweiten Absteiger könnten die Grün-Weißen das berühmte „Zünglein an der Waage“ sein. Denn nach dem Heimspiel gegen den Tabellenneunten folgt zum Saisonfinale das Auswärtstreffen beim Tabellenzehnten SG Adendorf. Beide Gegner benötigen noch dringend Pluspunkte zum endgültigen Klassenerhalt.

Das Hinspiel haben die Bergenerinnen noch in schlechter Erinnerung. Damals gab es bei der HSG Elbmarsch mit einen 18:24-Niederlage einen Ausrutscher. Somit ist in der Heisterkamp-Halle Wiedergutmachung angesagt. „Ich hoffe, dass die Osterpause mit einem reduzierten Trainingsaufwand den Spielerinnen gute getan hat“, geht Trainer Heiko Schoppmann mit viel Zuversicht in dieses Heimspiel. Er kann auf seine Stammformation zurückgreifen.

So sollten die Grün-Weißen noch einmal den nötigen Ehrgeiz entwickeln, damit die sportliche Zielsetzung mit der Festigung des vierten Tabellenplatzes im Dreikampf (jeweils 21:19 Punkte) gegen die Konkurrenten HV Lüneburg I und HG Winsen/Luhe erfolgreich umgesetzt werden kann.

Von Rudolf Kahle