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Lokalsport MPE-Frauen als Favorit ins Heimspiel
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15:21 13.06.2010
Celle Stadt

Die Voraussetzungen der beiden Handball-Oberligisten SV Garßen Celle II und MTV Post Eintracht Celle könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Garßen in immer größere Personalschwierigkeiten gerät, reitet MPE mit voller Besetzung auf einer Erfolgswelle.

MTV Post Eintracht Celle – MTV Ashausen-Gehrden

(Sonnabend, 17.00 Uhr). Momentan hat MPE eine richtige Serie. Als Außenseiter waren sie vergangene Woche ins Spiel gegangen und haben Hollenstedt trotzdem einen wichtigen Punkt abgetrotzt. „Für das kommende Spiel haben sich die Vorzeichen geändert und wir sehen uns nun in der Favoritenrolle. Wichtig ist, dass wir mit der richtigen Einstellung an das Spiel herangehen. Überheblichkeit müssen wir auf alle Fälle vermeiden. Nur so können wir unsere Serie so lange wie möglich aufrechterhalten,“ sagt MPE-Coach Daniel Deutsch.

So wie MPE derzeit aufspielt, sollte das kein Problem sein. Trotzdem gibt es immer das Eine oder Andere zu verbessern. „Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung unseres Positionsspiels. Wir müssen die die Anzahl an Fehlpässe minimieren und unsere hundertprozentigen Torchancen besser nutzen,“ erklärt Deutsch. Vielleicht wird es dann auch wieder was mit den magischen 40 Treffen.

SG Zweidorf/Bortfeld – SV Garßen-Celle II

(Sonntag, 17.00 Uhr). Es gab einmal eine Zeit, da verfügte der SVG II über einen der größten Kader der Liga. Lang ist es her. Zum Tabellenzweiten fährt das Team von Inga Kahle mit nur sieben Feldspielerinnen. „Auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft kann ich diesmal nicht hoffen. Alle Spielerinnen müssen mit zum Auswärtsspiel nach Leverkusen. Imke Sohnemann darf auf Grund ihrer Oberschenkelverletzung noch nicht spielen und auch Maren Hustedt ist am Wochenende verhindert,“ sagt Kahle. Die Chancen auf einen Auswärtssieg scheinen daher eher gering. Zumal sich die Zweidorferinnen nach ihrem Unentschieden letzte Woche Einiges vorgenommen haben werden. „Das wird ein ganz schweres Spiel. Mit einem vollen Kader und zwei weiteren Punkten hätten wir den Anschluss an die Spitzengruppe halten können. Aber so wird das sehr schwer. Ich fürchte, dass wir unsere Punkte wo anders holen müssen,“ so die Prognose der SVG II-Trainerin.

Von Meike Grieger