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Lokalsport Lachte-Lutter mit Glück, Altencelle nachlässig, Wietze nur Remis
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15:41 14.12.2015
Celle Stadt

Keine Niederlage gab es für die Celler Kreisteams am neunten Spieltag in der Handball-Landesliga Frauen. Der SV Altencelle verbesserte sich nach dem Sieg über Neuling HSG Heidmark II auf den vierten Tabellenplatz. Einen mühsamen Sieg gab es für HSG Lachte-Lutter über MTV Eyendorf. Enttäuschung dagegen beim TSV Wietze, die beim Tabellenvorletzten SG Adendorf/Scharnebeck nur zu einem Teilerfolg kam.

HSG Lachte-Lutter –

MTV Eyendorf

24:20 (10:6)

Bereits die Anfangsphase war geprägt von zwei schwachen Landesligisten. So hieß es in der 13. Minute nur 4:4, erst danach gelang es den Gastgeberinnen sich zum 10:6-Pausenstand abzusetzen. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Ottenbreit-Truppe „Weltmeister“ im Auslassen bester Torchancen. In der zweiten Halbzeit kam die HSG besser in Schwung und erhöhte auf 15:9 (38.). Doch es fehlte wieder einmal die Konstanz im Lachendorfer Spiel und die harmlosen Gäste mischten kräftig mit. „Es war ein glücklicher Sieg gegen einen harmlosen Gegner“, war HSG-Trainer Uwe Ottenbreit sauer über die Leistung.

Die HSG-Tore: A. Colditz (8/3), Klein (5), Heuer, Lübbers (je 3), Weber, Wiczorek (je 2) und J. Colditz (1).

SV Altencelle –

HSG Heidmark II

26:17 (14:8)

Keine Probleme besaß Altencelle mit der Heidmarker Oberligareserve und erhöhte die Erfolgsserie auf sechs Siege. Lediglich in den ersten Minuten war die SVA-Abwehr etwas unkonzentriert und die Gäste gingen mit 2:4 (8.) in Front. Anschließend dominierte die Dralle-Truppe die Begegnung und kam über 6:5, 10;8 zur klaren 14:8-Führung zur Halbzeit.

Im zweiten Durchgang setzten die Gastgeberinnen ihre spielerische Überlegenheit fort und der Tabellenvierte kam zum deutlichen 26:17.

Trotzdem gab es einige Kritik von Thorsten Dralle: „Wir sind viel zu nachlässig mit unserer Chancenwertung, gegen spielstarke Gegner könnte dies kräftig bestraft werden.“

Die SVA-Tore: Sarah Gadau (6), Heinrich, Makenthun (je 4), Kinder, Marwede, Fuchs, B. Lehnhoff, Goluza (je 2), Wallheinke und Sina Gadau (je 1).

SG Adendorf/Scharnebeck –

TSV Wietze

23:23 (11:13)

Eine erschreckende Leistung bot der letztjährige Vizemeister beim Abstiegskandidaten an der Elbe und kam zu einem glücklichen Punktgewinn. Bereits in der ersten Halbzeit waren die Gastgeberinnen tonangebend (4:4, 9:5) und erst kurz vor der Pause gelang Wiezte eine knappe 11:13-Führung. Bis auf Torjägerin Katrin Häring erreichte kaum eine Spielerin Normalform. Trainer Heiko Schoppmann war fassungslos: „Das war schon fast Arbeitsverweigerung, so darf man sich nicht präsentieren.“

Die TSV-Tore: Häring (13/3), Oesker (3), Obligo (2), Chors, Ramke, Kleinert, Cramme und Ivanova (je 1).

Von Rudolf Kahle