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Lokalsport Kreisteams bleiben diesmal unter sich
Sport Sport regional Lokalsport Kreisteams bleiben diesmal unter sich
15:14 13.06.2010
Celle Stadt

Gleich zwei Kreisduelle stehen am zehnten Spieltag der Handball-Landesliga der Männer auf dem Plan. Zwischen dem TuS Bergen und VfL Westercelle geht es ebenso um gute Mittelfeldplätze. Los geht das emotionale Derby am Sonnabend um 19.30 Uhr am Heisterkamp. Am Sonntag um 17 Uhr emfängt der MTV Müden die HSG Adelheidsdorf-Wathlingen – auch hier wollen beide Teams einen Schritt nach vorne im kompakten Mittelfeld der Tabelle machen.

TuS Bergen – VfL Westercelle (heute, 19.30 Uhr).

„Um die Zeit, vor den vielen Zuschauern am Heisterkamp, das ist immer schwer“, weiß VfL-Betreuer Michael Meyer. Allerdings hat sich das Lazarett der Gäste gelichtet, Michael Dümeland ist wieder da und mit Justus von Bothmer spielt der Müdener Neuzugang erstmals mit. Lediglich hinter dem Einbsatz von Benny Wöhler steht noch ein Fragezeichen, Christoph Reinboth fehlt.

Bei Bergen hingegen sieht es weiter schlecht aus. Mit Hauke Bockelmann, Rolf Loges, Georg Ahrens und Florian Becker fehlen vier Spieler, Matze Gehnke nach seiner Zahn-OP wohl ebenfalls. Da tut es gut, dass Sönke Rodehorst aushilft. „Der VfL scheint einen Lauf zu haben. Aber wir wollen ihnen trotzdem ein enges Spiel liefern“, so TuS-Coach Uwe Blancbois. Er hat großen Respekt vor den Gästen und deren gutes Kerisläuferspiel mit dem gefährlichen Patrick Tiede.

MTV Müden - HSG Adelheidsdorf/W. (So., 17 Uhr).

Gastgeber MTV trifft als Tabellenelfter trifft auf die neuntplatzierte HSG. Für beide Mannschaften geht es darum, den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld zu halten. Beide Teams boten bisher sehr unterschiedliche Leistungen und so ist der Ausgang dieser Begegnung mehr als offen. „Wir sind gewillt, die Kreise von Arne Twelkemeyer einzudämmen und das druckvolle Tempospiel zu unterbinden, um dann selbst entschlossen in die Partie zu finden“, sagt MTV-Trainer Volker Bütepage.

Allerdings ist die Müder Personaldecke im Gegensatz zur Wathlinger kurz. Der Gast tritt nämlich in Bestbesetzung an, auch lars eichhorn mischt nach dem Test im Pokal wieder mit. Allerdings hat HSG-Betreuer Guido Zobiack großen Respekt vor dem Müder Tempospiel. „Wir dürfen uns keine technischen Fehler erlauben. Das wird sonst hart bestraft.“ Er sieht die Chancen bei 50:50 – und erhofft einen Sieg, weil alles andere arg an der Moral der jungen Mannschaft nagen würde.

Von Stefan Mehmke