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Lokalsport HSG Lachte-Lutter beeden sieglose Zeit
Sport Sport regional Lokalsport HSG Lachte-Lutter beeden sieglose Zeit
19:55 07.12.2015
Lachendorf

TVV Neu-Wulmstorf –VfL Westercelle26:28 (16:11)

Die ersatzgeschwächten Westerceller sahen lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. Die Gäste spielten viel zu drucklos und lagen mit bis zu sechs Toren zurück. Auch nach 45 Minuten sah es kein Stück anders aus: Einige Umstellungen brachten die Wende: Beim 22:16 stellte der VfL Kreisläufer Christoph Hammer auf die Königsposition. Zusammen mit Benny Wöhler machte er immensen Druck, von dem auch Jan-Patrick Tiede am Kreis profitierte. So wurde Neu-Wulmstorf immer nervöser, Westercelle warf Tor um Tor und gewann schließlich noch. Spielertrainer Tiede war dementsprechend zufrieden: „Das war ein geiles Spiel, so was macht Spaß.“

Tore für Westercelle: J.-P. Tiede (10), Werner (4), Kelly, Wöhler, Hammer, Klapproth (je 3), Wolter, Deutsch (je 1).

TVJ Schneverdingen –HBV 91 Celle26:25 (10:16)

Kurzfristig mussten die Celler auch noch auf Benjamin Kaplick verzichten, wenigstens lief der grippegeschwächte Christian Sievert auf. Doch in dem spannenden Verfolgerduell beeindruckte zunächst nur der HBV. Eine ganz schlaue Deckung stellte Jahn vor große Probleme. Die Gastgeber schimpften viel und spielten hart, bekamen auch eine Rote Karte. So führte der Gast klar und deutlich, in der 47. Minute noch 25:18. Doch dann stellte Schneverdingen seine Abwehr um und brachte die 91er so aus dem Konzept. Der Gast erzielte kein Tor mehr und musste hilflos mit ansehen, wie die Gastgeber den mehr als glücklichen Sieg einfuhren. „Es ist zwar kein Beinbruch, aber nach einer so guten Leistung darf das eigentlich nicht passieren“, so der ratlose Moritz Kaplick nach dem verrückten Spielverlauf.

Tore für die Bären: M. Kaplick (8), Premper (6), Donner (5), Meyer (3), Bolay (2), Möller 1.

HSG Heidmark II –HSG Lachte-Lutter27:35 (12:15)

Beim ausgeglichenen Beginn hatte die ersatzgeschwächte HSG (ohne Fünf) mit den starken Individualisten Heidmarks Probleme. Nach 15 Minuten bekam der Gast das Spiel besser in den Griff, führte mit vier Toren und hatte Chancen, mit einer deutlicheren Führung in die Pause zu gehen.

Selbst als Heidmark sich aufbäumte und bis auf ein Tor herankam, behielt Lachte klaren Kopf. Vor allem Jannick Suhr traf auf ungewohnter Rechtsaußenposition, wie er wollte. Außerdem stand die Deckung inklusive Keeper jetzt blendend, so dass der erste Erfolg sogar recht deutlich ausfiel. „Das war das Erfolgserlebnis, das uns bislang gefehlt hatte. Wir dürfen uns aber nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiterackern“, meinte der spielende Co-Trainer Jonathan Mischke nach dem Premieren-Erfolg.

Tore für Lachte: Suhr (13), Mischke, Dierks (je 5), Pieper, Aschik, Schulz (je 4).

Von Stefan Mehmke