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Lokalsport Freischütz Wathlingen: Trotz Niederlagen Ziel erreicht
Sport Sport regional Lokalsport Freischütz Wathlingen: Trotz Niederlagen Ziel erreicht
18:08 07.12.2015
Von Uwe Meier
Wathlingen

„Wenn man klar verliert, fühlt sich das immer schlecht an“, sagte Teammanager Erhard Oehns. Doch ganz so unzufrieden war der Teammanager der Luftpistolenschützen des SV Freischütz Wathlingen nach den beiden Bundesligawettkämpfen in Idstein dann doch nicht.

Denn wenn es Anfang Januar zu den beiden letzten Wettkämpfen nach Kriftel in die Nähe von Frankfurt/Main geht, reist die Gewissheit mit, dass der Aufsteiger auch in der kommenden Saison in der deutschen Eliteliga an den Start gehen wird. Rein theoretisch war diese Möglichkeit bisher immer noch möglich gewesen. Doch nachdem die SG Wechmar und der Brühler SC auch ihre Wettkämpfe acht und neun erfolglos beendet hatten, ist der Wathlinger Klassenerhalt nun auch praktisch endgültig sicher.

Daran änderten auch die letztlich klaren Niederlagen gegen SV 1935 Kriftel (1:4) und Spitzenreiter SB Broistedt (0:5) nichts.

Gegen Kriftel hatten die Wathlinger eine starke Vorstellung geboten. „Das Endergebnis liest sich deutlicher, als es am Ende war“, meinte der Teammanager. Zwar war Christian Oehns trotz seiner Saisonbestleistung von 381 Ring gegen Christian Reitz (391) ohne Chance. Auch Jan-Oliver Waßmann (377) blieb trotz einer akzeptablen Vorstellung gegen Dominik Sänger (381) ohne Punktgewinn. Doch in den weiteren Duellen ging es lange Zeit äußerst knapp zu. Torben Wolf unterlag mit einem Ring Unterschied. Auch Andre Armgart lag ihm Duell gegen die Polin Beata Bartkow-Kwiatkowska vor der letzten Zehnerserie mit nur einem Ring zurück, unterlag dann aber noch relativ deutlich. Den Ehrenpunkt sicherte Philip Aranowski (377) im Stechen gegen Aaron Sauter.

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer SBB Broistedt war dann aber gar nichts zu holen. Bis auf Waßmann, der gegen den Broistedter Jan Brückner zumindest bis zur Hälfte des Wettkampfes bei einem gleichstand hatte mithalten können, dann aber doch noch klar unterlag, waren alle andere Wathlinger ohne Siegmöglichkeit. Unter anderem hatte Torsten Schwarz an Position fünf bei seiner Bundesligapremiere einen rabenschwarzen Tag erwischt und war hinter seinen Möglichkeiten zurück geblieben. Nach nur 349 Ring schlich er deprimiert vom Stand.

Am letzten Wettkampfwochenende trifft der SV Freischütz auf den Tabellenzweiten Braunschweig sowie Sp.Sch. Fahrdorf. Vielleicht können wir unser Punktekonto noch ein bisschen aufbessern“, so Oehns, der sich insbesondere gegen Fahrdorf etwas ausrechnet. „Das wäre doch ein schöner Abschluss einer guten Saison.“