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Lokalsport Celler Achter bei weltgrößtem Rennen am Start
Sport Sport regional Lokalsport Celler Achter bei weltgrößtem Rennen am Start
12:54 13.06.2010
Der Celler Achter ging bei der Traditionsregatta in London an den Start (von links): Matthias Gehnich (CRV), Julius Neumann, Jakob Michaelis, Sturmius Exner (Ernestinum-Hölty), Heiko Leineweber, Henning Scheel, Maximilian Bensch, Jan-Philipp Jost sowie Steuermann Nils Wengenroth (alle CRV).
Der Celler Achter ging bei der Traditionsregatta in London an den Start (von links): Matthias Gehnich (CRV), Julius Neumann, Jakob Michaelis, Sturmius Exner (Ernestinum-Hölty), Heiko Leineweber, Henning Scheel, Maximilian Bensch, Jan-Philipp Jost sowie Steuermann Nils Wengenroth (alle CRV). Quelle: Fremdfotos / Texte Eingesandt
Celle Stadt

Das selbst gesteckte Ziel, sich wieder unter den ersten 100 besten Booten zu platzieren wie vor drei Jahren, erreichte die Riege aus Celle dieses Mal nicht ganz. Allerdings trat der Achter nicht in Bestbesetzung an, da Kaderathleten vom Celler Ruderverein zeitgleich in Leipzig an einer Veranstaltung des Deutschen Ruderverbandes teilnehmen mussten. Dennoch war die Mannschaft mit diesem Ergebnis sehr zufrieden nach Platz 179 im Vorjahr.

Nach intensiver Vorbereitung auf die 6,8 Kilometerdistanz über die Wintermonate mit Kraft- und Ausdauertraining und einzelnen gemeinsamen Trainingsausfahrten im Achter, reisten die Celler hoch motiviert nach London. Bei recht guten Wetterverhältnissen hatten die fünf Ruderer und der Steuermann vom Celler Ruderverein sowie weitere drei Ruderer vom Ruderclub Ernestinum-Hölty eine Renndistanz von 6,8 Kilometer zu bewältigen.

Mit einer Schlagzahl von 30 bis 32 Schlägen pro Minute und einigen Druckspurts setzte sich das Boot aus Celle von den nachfolgenden Achtern leicht ab. Rund 500 Meter vor dem Ziel setzte der Celler Achter zum Endspurt an und überholte noch drei Riegen, die sich auf einer Höhe liegend einen Bord-an-Bord-Kampf lieferten.

Mit dem erreichten Rang hat sich die Mannschaft auch gleichzeitig wieder einen Startplatz für das Jahr 2011 gesichert. Denn nur die schnellsten 200 Boote sind automatisch für das nächste Jahr qualifiziert, über alle weiteren Startplätze entscheidet das Losverfahren.

Von Fremdfotos / Texte Eingesandt