2. Bundesliga im Judo

Keine Angst vorm Spitzenreiter

Wettkampftag in der 2. Bundesliga: Der Spitzenreiter aus Leverkusen kommt zu den Judoka des SV Nienhagen. So schätzt Trainer Maik Edling die Situation ein.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 17. Jun 2022 | 11:00 Uhr
  • 21. Jun 2022
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  • 17. Jun 2022 | 11:00 Uhr
  • 21. Jun 2022
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Nienhagen.

Die Rollen sind klar verteilt. „Leverkusen ist als Tabellenführer absoluter Favorit. Wir sind einmal mehr krasser Außenseiter. Das ist auch jedem von uns bewusst“, sagt Maik Edling, Trainer der Judoka des SV Nienhagen, vor dem vierten Wettkampftag in der 2. Bundesliga Nord-West gegen TSV Bayer 04 Leverkusen. Gekämpft wird in der Sporthalle am Jahnring. Auf heimischer Matte finden hier am Samstag, 18. Juni, ab 14 Uhr wieder 14 Kämpfe in sieben Gewichtsklassen (Hin- und Rückrunde) statt.

SV Nienhagen will großen Mannschaften Paroli bieten

Auch in dieser Saison sind die Nienhäger wieder mit dem Ziel angetreten, die großen Mannschaften „zu ärgern“. „Wir Jungs vom Dorf wollen zeigen, dass wir mithalten und Paroli bieten können“, betont Edling. Das haben seine Judoka bereits bewiesen. Das niedersächsische Duell gegen den Braunschweiger JC verloren sie nur knapp mit 6:8. Auch die Niederlage gegen Leverkusen in der vergangenen Saison war nicht besonders hoch. Allerdings kommt es darauf an, wen die Gäste aufstellen. „Sollte Leverkusen jeden mitbringen, der auch auf internationaler Ebene kämpft, haben wir keine Chance“, ist sich der SVN-Trainer sicher.

Eigener Nienhäger Nachwuchsbereich

Genau da liegt auch der Unterschied zwischen den beiden Liga-Konkurrenten. Während die großen Mannschaften finanziell mehr Möglichkeiten haben und Spieler einkaufen, schöpft der Nienhäger Verein aus dem eigenen Nachwuchsbereich. Darauf wird Wert gelegt.

Maik Edling: Leverkusen wird SVN nicht unterschätzen

„Trotzdem wird uns Leverkusen auch nicht unterschätzen“, so Edling. „Die kennen uns und wissen, dass wir gut aufgestellt sind und in den Einzelwettkämpfen auch etwas erreicht haben. Sie werden kein Risiko eingehen und hier bestimmt nicht mit der zweiten Garnitur antreten.“

Locker an die Herausforderung herangehen

Diesmal kann Edling bis auf einen Krankheitsfall nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen. Der SVN-Trainer und sein Team gehen locker an die Herausforderung am Samstag, 18. Juni, heran. Bei einem Sieg können sie sich um zwei Tabellenplätze verbessern, je nachdem wie die anderen Mannschaften kämpfen.

Von Katharina Jäger

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