Verbandsliga

MTVE-Hockeyherren geben Führung aus der Hand

Für die Hockeyteams des MTV Eintracht Celle gab es nichts zu holen. Die Damen verloren deutlich, bei den Herren ging es enger zu.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 17. May 2022 | 14:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 17. May 2022 | 14:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Celle.

Das war ein gebrauchtes Wochenende für die Erwachsenteams der Hockeyabteilung des MTV Eintracht Celle. Die Herren mussten zu Hause in der 2. Verbandsliga eine 3:4 (1:1)-Niederlage gegen den Braunschweiger THC III hinnehmen. Und auch das Verbandsliga-Team der Damen verlor mit 1:4 (1:2) beim MTV Braunschweig II.

Gegentor trotz Regelverstoß

Die Hockey-Frauen hätten einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen können, aber schon in der vierten Minute ging der Spitzenreiter aus Celle in Rückstand. Und das durch einen klaren Regelverstoß. „Die Spielerin hatte den Ball an den Fuß bekommen, von da sprang er so hoch, dass er fast auf Kopfhöhe war. Das war für alle offensichtlich“, sagt Winterhoff. Nur nicht für die Schiedsrichter.

In der 13. Minute gelang den Cellerinnen zwar durch Tabea Lauenstein nach einer Strafecke der Ausgleich, aber nach der Pause lief nichts mehr zusammen. „Wir waren zu häufig zu weit weg“, ärgert sich Winterhoff. Damit rückt der MTV Braunschweig II auf drei Punkte an den Spitzenreiter heran, allerdings hat Celle ein Spiel weniger absolviert.

Herren verspielen Führung

Das Thema Aufstieg ist bei den Herren indes abgehakt. Dabei hatte das MTVE-Team gut begonnen und war durch Henrik Fleischmann in Führung gegangen (6.). Aber im zweiten Viertel brachte ein Konter den Braunschweiger Ausgleich (18.). Und kurz nach der Pause erzielten die Gäste das 2:1 (34.). „Wir haben zu viele Angriffe zugelassen“, so Spielertrainer Winterhoff.

Zu viele Pfostentreffer

Doch auch die Celler drehten die Partie durch zwei Treffer von Moritz Petermann (38., 43.). Aber auch diese Führung hielt nicht. Zuerst wurde eine lange Ecke schlecht verteidigt (52.) – und dann geriet Eintracht auch noch in einen Konter (56.). „Defensiv haben wir nicht das gebracht, was wir uns vorgenommen hatten. Und vorne hat uns das Glück gefehlt“, sagt Winterhoff. Es wären noch mehr Tore möglich gewesen – aber dreimal prallte der Ball nur an den Pfosten.