Verbandsliga Männer

TuS Bergen kann sich nicht mehr retten

Die furiose Aufholjagd war umsonst. Der Abstieg des TuS Bergen in die Landesliga ist vor den letzten beiden Saisonspielen besiegelt.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 03. Jun 2022 | 11:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 03. Jun 2022 | 11:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Bergen.

Verdammt schlechte Nachrichten für die Verbandsliga-Handballer des TuS Bergen vor dem vorletzten Spiel beim TSV Bremervörde am Samstag um 18.30 Uhr: Sie können den Klassenerhalt trotz der tollen Aufholjagd mit zuletzt vier Siegen in fünf Spielen nicht mehr schaffen.

Am späten Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr war das Schicksal Bergens besiegelt – und die Handballer aus dem Nordkreis konnten sich nicht mal wehren. Die Eickener Spielvereinigung hatte überraschend beim Wilhelmshavener HV II 34:33 gewonnen. Durch diesen hauchdünnen Sieg und die Paarung am Wochenende zwischen VfL Horneburg und Eicken können die Grün-Weißen auch theoretisch nicht mehr an beiden Mannschaften vorbeiziehen, weil mindestens einer der beiden direkten Konkurrenten auf jeden Fall punkten wird. Auch zwei Siege reichen den Grün-Weißen nicht mehr.

Bergen will sich teuer verkaufen

Dennoch fährt das Team vom Heisterkamp frohen Mutes zum Tabellenzweiten und feststehenden Aufsteiger nach Bremervörde und will sich dort achtbar schlagen. Entgegen aller Widerstände, denn diesmal fallen unter anderem Steffen Sieve und Finn Withoeft aus, dafür ist Wilken Rodehorst wieder an Bord. Im Hinspiel haben die Schützlinge von Trainer Jörg Matthe eine sehr gute Leistung gezeigt und erst am Ende unglücklich verloren.

Auch beim TSV will Bergen wieder möglichst lange mithalten. Bremervörde will sich als Aufsteiger sich mit einem Sieg von seinen Zuschauern verabschieden und stellt dafür eine sehr kompakte 6:0-Abwehr mit starkem Innenblock. Ein Garant für Siege ist Felix Weber legen, der das Spiel im Rückraum der Gastgeber steuert. „In den vergangenen Spielen haben wir in der Abwehr überzeugt, was auch diesmal der Schlüssel eines guten Spiels sein wird. Die Anzahl der Gegentreffer haben wir im Verlauf der Saison erheblich reduziert. Mal sehen, was in Bremervörde möglich ist“, erklärt Matthe, der zudem auf die zuletzt so starken Torhüter vertraut.

Von Stefan Mehmke

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