Verbandsliga Männer

SVA will Trend bestätigen – Bergen ihn stoppen

SV Altencelle hofft auf einen Heimsieg, hat aber personelle Sorgen. Der TuS Bergen möchte in der Handball-Verbandsliga lockerer werden.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Okt. 2021 | 14:05 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 29. Okt. 2021 | 14:05 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Celle.

Zwei Heimspiele stehen auf dem Programm der Celler Handball-Verbandsligisten, die in eigener Halle natürlich Siege anpeilen. In der Niedersachsenstaffel muss der SV Altencelle in der HBG-Halle um 19.15 Uhr gegen die HSG Oha ran. Eine Viertelstunde später empfängt TuS Bergen die SG Neuenhaus/Uelsen, die mit einem Ex-Nationalspieler an den Heisterkamp kommt.

SV Altencelle – HSG Oha (Samstag, 19.15 Uhr)

Die Altenceller wollen den grundsätzlich positiven Trend natürlich bestätigen und einen Heimsieg einfahren. Allerdings sind die personellen Voraussetzungen alles andere als rosig. Neben Kreisläufer und „Abwehrtier“ Kai Nowak sowie Stammkeeper Tobias Geese ist auch Niklas Starke noch nicht wieder zu einhundert Prozent fit, die Entscheidung über seinen Einsatz erfolgt kurzfristig. Darüber hinaus ist auch Justus Krumwiede gesundheitlich angeschlagen und Henrik Weinmann konnte nicht trainieren – er war im Urlaub. Den hat der Routinier wie gewohnt gut genutzt, alles stand im Zeichen der Fitness.

Im Training bekam die Mannschaft wieder Unterstützung durch Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend, die immer bereit stehen, wenn sie benötigt werden. „Trotzdem erschwert das alles natürlich die Vorbereitung auf Oha“, sagt SVA-Trainer Malte Petersen. Denn die Harzer spielen kernig in der Abwehr mit einem guten Keeper und sehr schnell und breit nach vorne. Außerdem müssen die Altenceller die Aktionen von Linkshänder Robin Großkopf eindämmen. Ansonsten zeichnet sich der Gegner durch Homogenität und Eingespieltheit aus. „Ich hoffe aber, dass sich unsere personelle Situation etwas entspannt und wir – nicht zuletzt auch für unsere Zuschauer – ein gutes Spiel zeigen.“

TuS Bergen – SG Neuenhaus/Uelsen (Samstag, 19.30 Uhr)

„Wir müssen unseren Abwärtstrend stoppen“, lautet das klare Ziel von TuS-Trainer Daniel van Frayenhove. Dabei sind 4:6 Punkte nach fünf Spielen für einen Aufsteiger total in Ordnung. Der Coach weiter: „Momentan sind wir etwas verkrampft, legen wir das ab, holen wir auch wieder unsere Punkte. Wir müssen einfach wieder locker werden und Bock haben, Handball zu spielen."

Allerdings wird das gegen die Mannschaft von der niederländischen Grenze nicht einfach. Denn die bringen sicherlich keine Tulpen aus Amsterdam mit, sondern eine schlagkräftige Mannschaft mit einem herausragenden Jörn Wolterink. Der Rückraum-Akteur spielte zusammen mit Holger Glandorf in Nordhorn Bundesliga und verdiente in Wilhelmshaven seine Brötchen. Außerdem ist er ehemaliger Nationalspieler im Beach-Handball. Bisher erzielte er in drei Spielen 33 Tore.

Über einen Plan gegen den Top-Torschützen haben sich die Berger keine gesonderten Gedanken gemacht, weil alle SG-Spieler Handball spielen können. Van Frayenhove sagt: „Daher werden wir versuchen, das im Verbund zu klären.“ Problem: TuS muss weiter auf Max Böhling verzichten, ein schmerzlicher Verlust, den Bergen von Spiel zu Spiel stärker spürt – und das nicht nur im Angriff, sondern auch in der Abwehr. „Max ist eine wichtige Größe für unser Spiel“, sagt van Frayenhove und gibt die Erfolgsdevise aus: „Mit Spaß und Kampf zurück in die Erfolgsspur!“

Von Stefan Mehmke

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