Oberliga Frauen

Folgt der nächste Kantersieg für den SVA?

Der Aufstieg ist perfekt, die Saison aber noch nicht zu Ende. Oberligist SV Altencelle fährt zum Letzten Geismar. Das Hinspiel war bereits mehr als deutlich.

  • Von Lisa Brautmeier
  • 27. Mai 2022 | 16:33 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Lisa Brautmeier
  • 27. Mai 2022 | 16:33 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Das Thema Aufstieg ist seit vergangener Woche abgehakt, Platz eins ist nicht mehr zu nehmen, aber die Saison in der Oberliga ist noch nicht zu Ende. Die Handballerinnen des SV Altencelle haben noch zwei Auswärtsspiele vor sich. Zunächst geht es am heutigen Samstag um 17.30 Uhr zum abgeschlagenen Schlusslicht MTV Geismar.

Geismar ohne Punkte

Die Rollen könnten in dem Spiel kaum klarer verteilt sein: Der Spitzenreiter trifft auf den Letzten, der in dieser Saison keinen einzigen Punkt geholt hat. Schon im Hinspiel vor zweieinhalb Wochen hat sich der Klassenunterschied zwischen den beiden bemerkbar gemacht. Der SVA fuhr seinen höchsten Saisonsieg ein und gewann mit 35:8.

Am vergangenen Spieltag verlor Geismar in Hildesheim sogar noch höher, nämlich mit 9:41. Die beiden Spiele waren die einzigen, in denen Geismar auf keine zweistellige Torausbeute kam. Allerdings hat der Tabellenletzte in beiden Partien mit Haftmittel spielen müssen. Das sind sie nicht gewohnt, in heimischer Halle wird darauf verzichtet. „Daher denke ich, dass sie sich zu Hause besser schlagen werden“, sagt SVA-Trainer Martin Kahle. Zumal es für Geismar das letzte Saisonspiel ist und sie sich vor heimischer Kulisse sicher nicht mit einer haushohen Niederlage aus der Oberliga verabschieden wollen.

"Spiel seriös angehen"

Die Altencellerinnen treten auch in ihrem vorletzten Spiel hochmotiviert an, beim Ligaletzten will sich schließlich niemand blamieren. Das ist allerdings auch schwer vorstellbar. „Trotzdem werden wir das Spiel seriös angehen wie immer“, sagt Kahle. Zudem soll die Chance genutzt werden, neue Spielzüge auszuprobieren. Das hatten sie bereits im Hinspiel so gehandhabt. „Wir werden im Angriffsspiel ein paar Sachen ausprobieren, die wir im Training nicht angehen können“, so Kahle.

Gemäßigtes Training

Das Training selbst fiel in dieser Woche etwas gemäßigter aus, das Team kam nur einmal zusammen. „Die Saison war auch sehr lang, man merkt, dass alle sehr geschafft sind“, sagt Kahle. Insgesamt ist die Stimmung aber extrem gelöst, nachdem vergangenes Wochenende der Aufstieg klargemacht wurde. Wie lange noch gefeiert wurde, weiß Kahle nicht. Er hat sein Team an dem Abend alleine weiterfeiern lassen.

Gegen Geismar werden aber alle Spielerinnen topfit in der Halle stehen. Nur Natasha Ahrens ist aus privaten Gründen verhindert.