Oberliga Frauen

Mit Sieg in Richtung dritte Liga verabschiedet

Auch im letzten Spiel der Handball-Oberligasaison ließ das Frauenteam des SV Altencelle nicht locker.

  • Von Uwe Meier
  • 12. Jun 2022 | 17:10 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Uwe Meier
  • 12. Jun 2022 | 17:10 Uhr
  • 14. Jun 2022
Anzeige
Celle.

Pflicht erfüllt und die Hausaufgaben in fremder Halle erfüllt: Handball-Oberligist SV Altencelle hat das letztlich bedeutungslose letzte Saisonspiel gewonnen. Bei der HSG Plesse-Hardenberg gewann die SVA-Truppe deutlich mit 32:23 (18:10) und verabschiedet sich nach 20 Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen in eine kurze Sommerpause.

Ende Juni beginnt die Vorbereitung auf neue Saison

Bereits Ende des Monats beginnt die erste Vorbereitungsphase auf die kommende Spielzeit, in der der souveräne Oberligameister dann in der 3. Liga an den Start gehen wird. Der erste Spieltag in der neuen Spielklasse ist auf das Wochenende 3./4. September terminiert. Gegen wen es dann geht, steht noch nicht fest. Vorerst muss abgewartet werden, in welche der drei möglichen Staffel (Nord, Nordost oder West) der SVA eingeteilt wird. Die Entscheidung darüber soll in dieser Woche fallen.

Nach holprigen Beginn schnell in der Spur

In der Sporthalle Bovenden entwickelte sich der zu erwarteten Spielverlauf. Nach einem etwas holprigen Beginn und einem 3:3 nach fünf Minuten, legte der Spitzenreiter gegen den Ligavorletzten einen Zahn zu und hatte sich bereits in der 12. Minute einen beruhigenden 11:5-Vorsprung herausgeworfen.

Das Team der HSG Plesse-Hardenberg steckte nie auf und versuchte sein Möglichstes, doch gegen die Übermacht des Spitzenreiters hatten die Gastgeberinnen letztlich keine Chance.

Höherer SVA-Sieg war möglich

„In der Abwehr hätten wir noch etwas aufmerksamer und aggressiver zu Werke gehen können“, meinte Holger Laukart, der den verhinderten Chefcoach Martin Kahle an der Seitenlinie vertrat, „dadurch haben wir es verpasst, besser in unser Gegenstoßspiel zu kommen. Dann wäre sicherlich ein noch höherer Sieg möglich gewesen. Aber so ist es auch gut. Es ging ja um nichts mehr.“ Kahle weilte am Wochenende bei einem Lehrgang in Hildesheim, um dort seine Trainerlizenz zu verlängern.

Seine Vertretung nutzte die Abschlusspartie, um allen Spielerinnen genügend Spielanteile zu sichern. Die dankten es ihm mit Toren. Bis auf Torhüterin Julia Garbe, die dafür allerdings drei Siebenmeter parierte, trugen sich alle SVA-Akteurinnen in die Torschützenliste ein.

Nach der frühen deutliche Führung ließen die Altencellerinnen nichts mehr anbrennen und hatten die Partie jeder Zeit im Griff. Beim 10:13 (22.) war die HSG zwar noch halbwegs auf Tuchfühlung, doch jegliche Hoffnung auf eine Überraschung erstickte der SVA im Keim. Bis zur Pause legte der SVA noch fünf Treffer nach, ohne einen weiteren Gegentreffer zu kassieren.

An dem Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel. Und so steuerten die Favoritinnen aus Altencelle einem ungefährdeten Erfolg entgegen. „Vielleicht haben wir noch die eine oder andere Zeitstrafe zuviel erhalten“, meint Holger Laukart, „aber das war letztlich auch egal. Letztlich ist jetzt erstmal Pause.“ (uwi)

SV Altencelle: Garbe – Adam (1), Gerberding (2), Kinder (3), Ahrens (1), Gadau (4), Makenthun (2), Skorek (4/3), Bahls (6), Niemann (5), Voltmer (1), Wottschel (3).