Oberliga Frauen

Noch ein Sieg bis zum Aufstieg

Sie lassen sich nicht aufhalten. Das Frauenteam des SV Altencelle strebt mit großen Schritten dem Aufstieg in die 3. Liga entgegen.

  • Von Uwe Meier
  • 11. Mai 2022 | 16:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Uwe Meier
  • 11. Mai 2022 | 16:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Da kann die Konkurrenz noch neidvoll und chancenlos hinterherschauen. Vom Weg in die 3. Liga lässt sich das Team des SV Altencelle von nichts und niemandem abbringen. Mit dem dritten Kantersieg innerhalb von 96 Stunden hat sich der Handball-Oberligist weiter vom Rest des Feldes abgesetzt. Nach einem 35:8 (20:4)-Erfolg über den Tabellenletzten MTV Geismar kann das SVA-Team auf eine eindrucksvolle Ausbeute zurückblicken: 6:0 Punkte und 103:39 Tore lautet die Bilanz nach dem Dreierpack. „Eigentlich weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll“, sagt Trainer Martin Kahle und zeigt sich von seinem Team schwer beeindruckt.

Nur ein Sieg aus vier Spielen reicht zum Aufstieg

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch rein rechnerisch endgültig feststeht, dass seine Truppe in der kommenden Saison in der 3. Liga an den Start gehen wird. Aus den noch ausstehenden Partien gegen MTV VJ Peine, MTV Rosdorf, erneut MTV Geismar und zum Abschluss HSG Plesse-Hardenberg benötigt das SVA-Team nur noch einen Sieg. Auch der Coach ist sich inzwischen sicher: „Das werden wir uns nicht mehr nehmen lassen.“

SV Altencelle sorgt schnell für klare Verhältnisse

Das Team des MTV Geismar durfte am Dienstagabend in der Celler HBG-Halle nur ganz kurz von einer faustdicken Überraschung träumen. Nach 43 Sekunden waren die Gäste in Führung gegangen. Das war es dann auch schon. Denn bereits in der 8. Minute hatten die haushoch favorisierten Altencellerinnen mit einer 7:1-Führung das Kräfteverhältnis geradegerückt. „Es war ein Spiel, in dem wir eigentlich nichts zu gewinnen hatten“, meinte Kahle, „wir haben das dann so seriös gelöst, wie ich mir daas vorgestellt hatte.“

Heimspiel wird zum Testlauf für neue Varianten

SVA spielte den überforderten Gegner an die Wand und konnte es sich sogar erlauben, dass eine oder andere auszuprobieren. „Wir haben neben einer 4:2-Abwehrformation auch einige Angriffsvarianten getestet“, erzählt Kahle, der über Aussagen wie „dass hätten ihr noch deutlicher gewinnen können“ nur Schmunzeln kann. „Wenn man so klar führt, ist die Konzentration nicht mehr ganz so hoch – das ist völlig normal.“

SV Altencelle: Garbe – Adam (5/3), Gereberding (1), Kinder (1), Ahrens (5), Gadau (2), Makenthun (1), Skorek (6/2), Bahls (11), Voltmer (1), Wottschel (2).