Regionsoberliga Männer

HSG-Niederlage besiegelt den Abstieg

Der Spitzenreiter war eine Nummer zu groß für Handball-Regionsoberligist HSG Lachte-Lutter. Das hat unangenehme Folgen.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 02. Jun 2022 | 11:45 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 02. Jun 2022 | 11:45 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Lachendorf.

Ohne Chance waren die Männer der HSG Lachte-Lutter in der Handball-Regionsoberliga. Gegen Tabellenführer MTV Eyendorf II kam die HSG beim 23:39 (11:23) mächtig unter die Räder. Damit besteht keine Chance mehr auf den Klassenerhalt – sieben Punkte Rückstand können die Grüne-Schützlinge nicht mehr aufholen.

Neben allen drei Landesligisten steigt damit also auch der Celler Vertreter aus der Regionsoberliga ab. Keine sonderlich gute Bilanz für die männlichen Handballer aus dem heimischen Kreis.

Die HSG-Bank war voll: Allerdings saßen dort neben Trainer Philip Grüne, der nicht spielte, auch die verletzten Alexander Mielke, Kristoffer Schwekendiek und Hannes Pieper. Und eine Taube macht noch lange keinen Sommer: Denn nach dem 1:0 durch Niklas Taubert startete der Gast durch, es sollte die einzige Führung der Gastgeber bleiben.

Über 2:5 in der vierten Minute stand es nach zwölf Minuten bereits 6:10 – und Eyendorf überfuhr die arg dezimierten Gastgeber in der Folgezeit regelrecht. Die Gäste waren von allen Positionen torgefährlich, allen voran der siebenfache Torschütze Willi Soschnikow. Dazu vergab Lachte viele Chancen, unter anderem alle drei Siebenmeter, sodass es auch mit der Ergebniskosmetik nichts wurde.

„Ein gebrauchter Tag“, fand dann auch Coach Grüne. Immerhin: Die Gastgeber wehrten sich tapfer und ließen wenigstens keine 40 Gegentreffer zu.

HSG Lachte-Lutter: J. und M. Hennecke – Schulz (9), Rosentreter (1), Ristau, Benke, Maier (1), Woitas (3), Aschik (2), Klemz (2), Taubert (5), Albach.

Von Stefan Mehmke

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