Regionsoberliga Frauen

HBV 91 Celle ärgert den Spitzenreiter

Doppelspieltag für den HBV 91 Celle: Die Handballerinnen schlagen sich tapfer, holen einen Sieg. Der SV Garßen II geht dagegen unter.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 23. Mai 2022 | 11:55 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 23. Mai 2022 | 11:55 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Starke Leistung des HBV 91 Celle in der Handball-Regionsoberliga der Frauen: Gegen die SG Luhdorf-Scharmbeck gewannen die Bärinnen 25:22, am Sonntag hatten sie Spitzenreiter HSG Elbmarsch am Rande einer Niederlage, unterlagen denkbar knapp mit 24:25. Der HBV ist jetzt Siebter.

Der Neunte TuS Bergen II feierte auf dem Sofa den Klassenerhalt. Gegner HSG Seevetal/Ashausen reiste nicht an, die Punkte wanderten kampflos auf TuS-Konto. SV Garßen-Celle II bleibt nach dem 13:38-Debakel beim TV Uelzen Elfter.

HBV 91 Celle – SG Luhdorf/Scharmbeck 25:22 (13:11)

Celle startete recht konzentriert, gab die Führung ab der 10. Minute auch nicht mehr aus der Hand. „Es war genau das, was wir uns vorgenommen haben, wir haben die Bälle gewonnen und haben den Angriff aus einer guten Abwehr heraus aufgebaut“, freute sich die Katja Büscher. Aber: Die Bärinnen leisteten sich immer mal wieder unkonzentrierte Phasen, so dass sie die Gäste nie richtig abschütteln konnten und es so am Ende spannender als nötig wurde. So aber feierte Co-Trainerin Nicol Oboda einen tollen und verdienten Erfolg als Kaplick-Vertretung.

HBV 91 Celle: Schüpfer – Wolschendorf (5/4), Saveska (1), Franz (4), Löber (4), Büscher (2), Kloth (2), Sevenich (1), Stella Koerth (3), Brückner, Möller (3).

HBV 91 Celle – HSG Elbmarsch 24:25 (13:13)

Die Favoritenrolle war klar an den souveränen Tabellenführer verteilt, doch der HBV hatte die Deich-Deerns so nah an einer Niederlage, wie noch kein anderes Team in dieser Saison. Die Bärinnen hauten von Beginn an alles rein, stellten die Gäste vor echte Probleme. Tor um Tor fiel – aber nicht hüben, sondern auch drüben – ein absolut spannendes Spiel.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schienen die Gäste am Rande der Verzweiflung, machten in mehr als einer Viertelstunde nur zwei Tore. Doch die Celler Führung sollte nicht lange halten. Ein paar Fehler zu viel und ein bisschen Erschöpfung spielten Elbmarsch in die Karten. Doch der Außenseiter ließ sich nicht abschlachten, kämpfte verbissen weiter – aber es reichte nur zu einem achtbaren Ergebnis.

„Das war wirklich ein super Spiel, für das wir uns am Ende leider nicht mit Punkten belohnen konnten“, so die stolze Katja Büscher.

HBV 91 Celle: Schüpfer – Wolschendorf (8/6), Franz (2), Heilemann, Löber (4), Büscher, Kloth, Sevenich (1), Stella Koerth (6), Brückner, Möller (3).

TV Uelzen – SV Garßen-Celle II 38:13 (18:4)

SVG-Trainerin Daniela Wagner versuchte sich in ihrem Frust als Systemadministratorin: „Die Spielerinnen haben alle ihren Resetknopf gedrückt – und damit alle Handballdaten gelöscht!“ Garßen war dem Tabellendritten in allen Belangen komplett unterlegen und als Anette Könecke nach gut zwölf Minuten den ersten SVG-Treffer erzielte, hatte es im Garßener Gehäuse schon siebenmal eingeschlagen.

Das ständige Auf und Ab war dieses Mal ein tüchtiger Tiefpunkt mit vielen technischen Fehlern mit viel Respekt und wenig Erfahrung. Was die souveränen Gastgeberinnen ein ums andere Mal clever ausnutzten – was sich an diesem Tag auch in mehreren Stunden Spielzeit nicht geändert hätte.

SVG Celle II: Bock, A.-K. Schulz, Sobansky – Schnöge (1), L. Tegen (1), Heine (4/3), Iwastschenko, Becker (1), Krenz (2), Könecke (2), Baumgart (1), Kunze, M. Tegen (1).

Von Stefan Mehmke

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