Regionsoberliga Frauen

HBV 91 Celle für einen Moment zu schläfrig

Zehn schwache Minuten besiegelten letztlich die Niederlage des HBV 91 Celle gegen Adendorf. TuS Bergen II will indes in Wietzendorf punkten.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 03. Jun 2022 | 12:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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  • 03. Jun 2022 | 12:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Celle.

Der HBV 91 Celle hat in der Handball-Regionsoberliga der Frauen erneut verloren. Gegen die SG Adendorf/Scharnebeck unterlagen die „Bärinnen“ 24:28. Die Pleite will TuS Bergen II natürlich nutzen, um mit einem Sieg beim TSV Wietzendorf ein bisschen Abstand zwischen sich und den HBV zu legen. Um das Rennen um den Titel der besten Celler Mannschaft der Liga zu gewinnen.

HBV 91 Celle – SG Adendorf/Scharnebeck 24:28 (11:14)

Diesmal war keine verschlafene Anfangsphase Schuld an der Niederlage. Denn bis zur achten Minute war es ein Spiel auf Augenhöhe. Der Tabellenzweite kam nicht weg, es stand 3:3. Doch dann erschien das Sandmännchen und streute Sand – und der HBV schlief den Schlaf der Gerechten. Über 3:8 hieß es in der 17. Minute 4:10.

Nach diesem Minutenschlaf erwachten die Gastgeberinnen, kamen wieder in Schlagdistanz, aber nie näher als bis auf zwei Tore heran. Auch deshalb, weil der Aufsteiger sich einfach in den entscheidenden Phasen keine Blöße gab. Jetzt muss der HBV sein letztes Spiel gegen Seevetal unbedingt gewinnen und Bergen zweimal verlieren, sonst landet Celle hinter Bergen.

HBV 91 Celle: Schüpfer – Wolschendorf (8/2), Löber (6), Büscher (2), Kloth, Sevenich (2), Saveska (3), Stella Koerth (3), Brückner.

TSV Wietzendorf – TuS Bergen II (Samstag, 17.30 Uhr)

Die Bergerinnen wollen den erfolgreichen Schwung aus den vergangenen Spielen mitnehmen. Klar ist aber auch, dass es in Wietzendorf noch schwieriger wird zu gewinnen. Denn durch Verletzungen und Krankheiten ist der Kader weiter ausgedünnt. „Aber das war er die letzten Wochen auch. Damit können wir umgehen“, sagt Coach Dominik Blancbois, der selber wegen des parallelen Einsatzes in der Verbandsliga-Herren nicht dabei ist.

Aber das hat zuletzt auch gut funktioniert. Wer den etatmäßigen Trainer vertritt, ist noch nicht raus. Fest steht aber für den Übungsleiter und alle Beteiligten: Wenn die einfachen Fehler ausbleiben und der Angriff die nötige Spielfreude an den Tag legt, kann auch beim Nachbarn etwas Zählbares rausspringen, um Platz sieben zu verteidigen und eventuell Luhdorf noch zu überholen – und am Ende auf dem sechsten Rang einzulaufen. „Hauptsache, vor dem HBV bleiben!“, sagt Blancbois grinsend.

Von Stefan Mehmke

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