Landesliga Männer

Landesliga-Abschied mit erhobenen Hauptes

Der Landesliga-Abschied rückt näher: Der MTV Müden und HBV 91 Celle wollen sich vor heimischer Kulisse aber noch einmal gut präsentieren.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 13. Mai 2022 | 14:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 13. Mai 2022 | 14:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
Anzeige
Celle.

In den Handball-Landesligen geht es für die Celler Männer vorrangig um anständige Abschiede aus den beiden Staffeln. Im Osten dürfte der HBV 91 Celle gegen Spitzenreiter TV Eintracht Sehnde kaum eine Chance haben. Der VfL Westercelle ist spielfrei. Und im Nord-Osten bekommt es Absteiger MTV Müden mit dem wiedererstarkten TuS Jahn Hollenstedt zu tun.

MTV Müden – TuS Jahn Hollenstedt (Samstag, 19.15 Uhr)

Die Nordheidjer kommen mit sehr viel Rückenwind an die Örtze, feierten vier Siege in den vergangenen vier Spielen und verhinderten so das Abstiegsendspiel bei den Müdern. Geschafft haben sie das auch mit einer starken 3:2:1-Abwehr, die Müden irgendwie ausspielen muss. Denn trotz des feststehenden Abstiegs wollen sich die Gastgeber mit einem Sieg im letzten Heimspiel von den Fans verabschieden.

Die Liste der Ausfälle vor dem Abschiedsspiel ist jedoch lang: Nico Parpart (Unterarmbruch), Felix Eggers (unter der Woche Vater geworden) und Felix Stimper (beruflich) werden fehlen. Die restlichen Spieler werden noch einmal alles geben. „Die Jungs wollen die Saison ordentlich zu Ende bringen und sich erhobenen Hauptes aus der Landesliga verabschieden“, kündigt Spielertrainer Torben Ehlert an.

HBV 91 Celle – TV Eintracht Sehnde (Sonntag, 11 Uhr)

Mit dem TVE kommt der souveräne Spitzenreiter aus der Familienstadt in die HBG-Halle. Gerade mal eine Niederlage gab es für die Südost-Hannoveraner, ansonsten zieht der Aufsteiger der Konkurrenz in schöner Regelmäßigkeit einen richtigen Scheitel. So erging es auch den Bären im Hinspiel, als sie ihr Fell mit 22:35 loswurden.

Ein bisschen weniger darf es diesmal schon sein. Inwiefern das jedoch gelingt, wird besonders davon abhängen, inwieweit die Leistungsträger mitwirken können, denn das gleichzeitige Fehlen von Matze Reinbold und Viktor Donner kann der eh schon ausgedünnte Kader von Moritz Kaplick nur schwerlich kompensieren, wie zuletzt bei der 24:35-Niederlage in Wittingen gesehen. Einzige, klitzekleine HBV-Hoffnung: Die Sehnder feiern ausgiebig mit zu viel Lütje Lage. Aber die letzten Ergebnisse wie das 34:22 in Lehre lassen eher einen nicht nachlassenden Favoriten fürchten.

Von Stefan Mehmke

Von