Landesliga Männer

Doppelpack vor eigenem Publikum für MTV Müden

Drei Celler Mannschaften, vier Spiele in der Landesliga: Der MTV Müden hat gleich zweimal vor eigenem Publikum die Chance zu punkten.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 11. März 2022 | 15:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 11. März 2022 | 15:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Celle.

Volles Programm: Gleich zwei Heimspiele bestreitet das Schlusslicht der Handball-Landesliga Nord-Ost an diesem Wochenende: Am Freitag geht es gegen den Handballverein Lüneburg. Am Sonntag müssen die Örtze-Jungs dann gegen MTV Dannenberg. Der VfL Westercellem steht am Samstag vor der schweren Aufgabe gegen die verstärkte SG VfL Wittingen/Stöcken. Und der HBV 91 Celle reist zum Kellerduell zur HSG Nord Edemissen.

MTV Müden – HV Lüneburg (Freitag, 19.30 Uhr)

Zum Beginn des Doppelheimspieltags kommt mit Lüneburg ein starker Aufsteiger mit einer jungen Truppe und der aktuell Tabellenzweite nach Hermannsburg. Zur eh schon schweren Aufgabe fehlen mit Yannik Jablonski und Sören Pickhardt zwei wichtige Akteure. „Wir wollen vorne unsere Abläufe spielen und endlich punkten“, sagt MTV-Trainer Torben Ehlert. Wie schwer das wird, zeigt der Blick auf die letzten Ergebnisse des Gastes, der zuletzt Uelzen 32:24 aus der Halle schoss und in Dannenberg einen Punkt holte. Im Hinspiel unterlag der MTV 21:27.

MTV Müden – MTV Dannenberg (Sonntag, 18 Uhr)

Mit Dannenberg gastiert eine Mannschaft in der Südheide, die besonders über ihr Tempospiel zu Torerfolgen kommen will. Aufpassen muss der MTV besonders auf Dannenbergs Phil Mertins (Vierter der Torschützenliste mit 56 Toren in neun Spielen). Trainer Torben Ehlert erklärt das vermeintliche Erfolgsrezept der Hausherren: „Über eine gute Abwehr wollen wir Dannenberg vor Probleme stellen und dann selbst zu unseren Toren kommen.“ Fehlen wird in diesem Spiel neben Jablonski und Pickhardt auch noch Lars Borchert.

VfL Westercelle – SG VfL Wittingen/Stöcken (Samstag, 19 Uhr)

Eine noch schwerere Aufgabe als ohnehin schon stellt sich den Schwarz-Gelben. Denn die Bierstädter haben noch mal „nachgeschenkt“ und sich mit Kai Lemke (ehemals 3.Liga in Vinnhorst, bisher 16 Tore in zwei Spielen) weiter verstärkt und verfügt mit Liga-Torschützenkönig Janosch Kochale (110 Treffer in zehn Partien) sowie Lars Erxleben über bärenstarke Rückraumspieler. Aber im Hinspiel hat sich der VfL durchaus achtbar geschlagen, hielt lange mit und unterlag am Ende 20:26, obwohl Dominik Klapproth während des Spiels ausfiel. Gegen eine Mega-Truppe will der VfL dennoch möglichst lange mithalten, eine gute Leistung bieten – und vielleicht doch eine Überraschung schaffen.

HSG Nord Edemissen – HBV 91 Celle (Samstag, 19 Uhr)

Nach der Niederlage unter der Woche (27:34 bei der SG Zweidorf/Bortfeld) kommt es jetzt drauf an für die Bären. Edemissen liegt direkt vor den Cellern auf Platz neun, hat sechs Punkte Vorsprung. Wenn die Celler den Anschluss halten wollen, muss schon ein Sieg her. Für Trainer Moritz Kaplick kein Problem: „Über den Abstieg denken wir nicht groß nach. Wir rechnen nicht rum und gucken nicht auf die Tabelle. Wir wollen die Dinge, die wir schon gut machen, noch konstanter durchziehen.“

Dazu gehört, besser zu starten als zuletzt bei Zweidorf/Bortfeld, als es nach sechs Minuten bereits 0:6 hieß. „Da haben wir nochmals drüber geredet“, so Kaplick, der auf Besserung hofft. Schwierig wird es auch deswegen, weil Edemissen im Februar gegen Braunschweig (31:20!) und in Lehrte zwei Siege einfuhr. Auszuschalten gilt es vor allem Max Hoffmann, der ein eiskalter Siebenmeterschütze ist und auch aus dem Feld gefährlich. Er machte gegen Braunschweig 14 Tore.

Von Stefan Mehmke

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