Landesliga Frauen

Bergen und Garßen noch voll im Meisterrennen

In der Landesliga der Frauen mischen der TuS Bergen und SV Garßen noch im Rennen um die Meisterschaft mit. Auf den Klassenerhalt hofft die HSG Lachte-Lutter.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 12. Mai 2022 | 17:13 Uhr
  • 14. Juni 2022
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  • 12. Mai 2022 | 17:13 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Die Saisonschlussphase in der Landesliga der Frauen verspricht Hochspannung und ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft. Hoffnungen auf den Titel macht sich auch TuS Bergen, der mit einem Sieg gegen den TSV Intschede seine komfortable Ausgangsposition festigen will.

In der Staffel Ost kann der SV Garßen mit einem Heimsieg gegen den MTV Braunschweig zu den Konkurrenten im Meisterschaftsrennen aufschließen. Die abstiegsgefährdete HSG Lachte-Lutter müsste eigentlich bei der SG Zweidorf/Bortfeld punkten. Frei von allen Abstiegssorgen empfängt TuS Oldau-Ovelgönne den BTSV Eintracht Braunschweig.

SV Garßen – MTV Braunschweig (Freitag, 20 Uhr)

Zu einem interessanten Spitzenspiel kommt es bereits heute in der HBG-Halle, wenn der SV Garßen auf Tabellenführer MTV Braunschweig trifft. „Für uns ist das eine sehr wichtige Partie. Bei einem Sieg halten wir uns zum einen die Möglichkeit offen, die Braunschweiger in der Tabelle zu überholen. Zum anderen haben wir bei einem doppelten Punktgewinn die Chance, in der Endabrechnung mindestens noch den zweiten Platz zu erreichen, was nach der komischen „Corona-Saison“ für uns ein schönes, versöhnliches Abschneiden wäre“, erläutert SVG-Trainer Florian Laubenstein.

Mit vierzehn Spielerinnen steht ihm ein gut gefüllter und vor allem hoch motivierter Kader zur Verfügung. „Das Hinspiel vor drei Wochen endete 33:33. So viele Gegentore dürfen wir diesmal natürlich nicht fangen. Wenn die Abwehr stabil steht, haben wir gute Chancen auf den Sieg“, meint Laubenstein.

TuS Bergen – TSV Intschede (Freitag, 20.30 Uhr)

Vier Teams können sich in der Staffel Nord-Ost noch berechtigte Hoffnungen auf den Meistertitel machen. Die beste Ausgangsposition dieses Quartetts hat TuS Bergen, denn mit drei Siegen aus den letzten drei Partien wäre der Staffelsieg sicher. Doch bis dahin ist es noch ein beschwerlicher Weg. Zunächst muss in der heimischen Heisterkamp-Halle, in der das Team von Trainer Daniel van Frayenhove noch ungeschlagen ist, der Tabellenzweite TSV Intschede bezwungen werden. Ein angriffsstarker Gegner, von dem sich die Grün-Weißen erst vor einer Woche nach einem hochklassigen Spiel 27:27 trennten. „Meine Mädels sind total heiß auf diese Partie. Wir werden alles geben“, verspricht Coach van Frayenhove.

TuS Oldau/Ovelgönne – Eintracht Braunschweig (Samstag, 18 Uhr)

Die Saison, in der es für die Oldauerinnen deutlich besser lief, als es Trainer Heiko Schoppmann ursprünglich erwartet hatte, neigt sich mit dem ersten von zwei attraktiven „Bonus-Heimspielen“ dem Ende entgegen. Frei aller Abstiegssorgen strebt der Tabellensechste gegen den Gegner aus der „Jägermeister-Stadt“ die Revanche für die 28:32-Niederlage aus dem Hinspiel an. „Das Team kann in Bestbesetzung befreit aufspielen und wird volle Pulle gehen. Da halte ich einen doppelten Punktgewinn nicht für unwahrscheinlich“, meint Coach Schoppmann.

SG Zweidorf/Bortfeld – HSG Lachte-Lutter (Sonntag, 17 Uhr)

Ausgerechnet in der über Sein und Nichtsein entscheidenden Saisonendphase kommt es für die HSG Lachte-Lutter knüppeldick. Die arg strapazierte Personallage hat sich nämlich auch vor dem wichtigen Spiel bei der gerade mächtig kriselnden SG Zweidorf/Bortfeld nicht entspannt. „Der Kader ist unverändert klein. Verletzungen und Corona bringen einiges durcheinander. Es ist noch nicht klar, wer am Sonntag verfügbar ist. Eine Einschätzung fällt deshalb schwer“, so HSG-Coach Philip Grüne, dessen Team noch mindestens zwei Punkte zur Sicherung des Klassenerhalts benötigt.

Von Jochen Strehlau

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