Regionsoberliga Frauen

TuS Bergen will Luft zur Abstiegszone

Schwierige Aufgaben stehen für SV Garßen II und HBV 91 Celle in der Handball-Regionsoberliga Frauen auf dem Programm

  • Von Cellesche Zeitung
  • 25. März 2022 | 15:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 25. März 2022 | 15:30 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Celle.

Tapfer sind die Frauen in der Handball-Regionsoberliga. Alle drei Spiele mit Celler Beteiligung finden statt. Aber lediglich SV Garßen-Celle II hat ein Heimspiel. Gegner ist der unbequeme TV Uelzen am Sonntag um 15 Uhr. Ein Besuch des Spiels lohnt sich doppelt, denn die Erlöse und Spenden gehen an ukrainische Kriegsflüchtlinge.

TuS Bergen II hofft am Sonntag ab 13.30 Uhr auf einen Sieg im Nachbarschaftsduell bei der HSG Heidmark. Und um 16 Uhr beginnt für den HBV 91 Celle die schwerste aller Aufgaben beim Spitzenreiter HSG Elbmarsch.

HSG Heidmark II – TuS Bergen II (Sonntag, 13.30 Uhr)

Für Bergens Trainer Dominik Blancbois ist klar: „Wir wollen beide Punkte holen, um uns von unten abzusetzen.“ Dazu fordert er wieder einen besseren Zugriff in der Defensive. Zudem will er vermehrt auf Tempo setzen. Denn sein Team tut sich weiterhin im Angriff schwer, daher benötigt es einfache Tore.

Dafür sah es unter der Woche gut aus in Sacken Kader. Fast alle Spielerinnen sind wieder fit, bis auf Katharina Bornheber, die noch verletzt ausfällt. So sollte TuS den 30:25-Sieg vom Hinspiel vor drei Wochen wiederholen können beim Schlusslicht.

SV Garßen-Celle II – TV Uelzen (Sonntag, 15 Uhr)

SVG ist gegen den Tabellendritten krasser Außenseiter. Die erste Begegnung mit den Uhlen ist für Trainerin Daniela Wagner erneut eine Wundertüte, denn sie weiß wieder mal erst kurz vor dem Anpfiff, wer wirklich auflaufen kann. „Schauen wir mal, was drin ist“, sagt sie und stellt fest: „Zuletzt hatten die Mädels Spaß am Handball, darauf soll das Hauptaugenmerk liegen.“ Zudem hat das Team gemeinsam mit der ersten Mannschaft eine Spendenaktion geplant für eine ukrainische Familie. Alle Erlöse vom Verkauf plus der Inhalt eines Spendenschweinchens gehen an die vor dem Krieg geflüchteten Menschen.

HSG Elbmarsch – HBV 91 Celle (Sonntag, 16 Uhr)

Schwerer geht‘s nicht für den HBV. 16:0 Punkte haben die Elbdeicherinnen auf ihrem Konto gesammelt und nichts deutet darauf hin, dass sich Elbmarsch gegen die 91erinnen eine Blöße geben könnte.

Das imponiert die Bärinnen um Katja Büscher aber wenig. Sie sagt: „Rein von den Ergebnissen her, hat die HSG mit doch auch deutlichen Siegen natürlich die Favoritenrolle inne. Aber wir werden natürlich alles geben und wissen, dass wir, wenn wir einen guten Tag erwischen, auch die Elbmarscherinnen ärgern können.“

Das Ziel ist also klar: Hinfahren, alles abrufen und gucken, was möglich ist. Das geht aber nur mit konzentrierter Abwehrarbeit, die es dem Gastgeber richtig schwer macht. Und wenn die Defensive steht, dann kann daraus für den Angriff viel erwachsen.

Von Stefan Mehmke

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