Verbandsliga Männer

Bergens Männer setzten Mammutprogramm fort

Noch sind sie nicht abgestiegen: Der TuS Bergen kämpft um seine winzige Chance auf den Klassenverbleib. Dafür müssen sie für die nächste Überraschung sorgen.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 01. Jun 2022 | 09:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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  • 01. Jun 2022 | 09:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Bergen.

Während die Verbandsliga-Kollegen aus Altencelle nach geschafftem Klassenerhalt die Füße hochlegen können, geht es für die geplagten Handballer vom TuS Bergen immer weiter. In der Nordseestaffel reisen sie gen Bremen, um beim ATSV Habenhausen II vielleicht für die nächste Überraschung zu sorgen. Los geht es am Mittwoch um 20 Uhr.

Die Berger fahren in die ruhmreiche Hinni-Schwenker-Halle, die nach dem Bremer Handball-Idol Hinrich Schwenker benannt ist. Der ist der Vater des späteren Nationalspieler und Spitzenfunktionärs Uwe. Zudem spielte der TV Grambke dort seine besten Jahre in der Bundesliga, bevor der Klub durch Fusion von der Handball-Landkarte verschwand.

Statistik spricht für Gegner

Aber auch die Reserve des Drittliga-Absteigers ist zu Hause eine Macht. Erst einen einzigen Punkt gaben die Bremer Vorstädter ab, beim Unentschieden gegen Neuenhaus-Uelsen. Ein Hoffnungsschimmer für Bergen? Andererseits schlug der ATSV sogar den Tabellenführer und Lokalrivalen aus Oyten.

Wenn Begen etwas erreichen will, dann müssen die Schützlinge von Jörg Matthe unbedingt Linkshänder Kyan Petersen (früher Neerstedt) ausschalten. Der erzielte zuletzt neun Tore beim 29:25 im Spiel gegen MTV Eyendorf, hat insgesamt ins 18 Spielen 137 Tore geworfen.

Nur ein Sieg zählt

Im Hinspiel klappte das trotz der 25:33-Niederlage ganz gut, da markierte der Torjäger nur drei Tore. Für die Gastgeber wird wieder viel darauf abkommen, wer die Fahrt letztlich mit antreten kann. Zumindest hinter Kjell Rudloff steht ein dickes Fragezeichen. Fest steht: Ein Sieg hielte die beinahe aberwitzigen Hoffnungen Bergens auf den Klassenerhalt am Leben.

Von Stefan Mehmke

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