SV Altencelle Oberliga

Mit Heimsieg Aufstieg klar machen

Frauen-Handball-Oberligist SV Altencelle will im Heimspiel eggen Rosdorf den Aufstieg klar machen

  • Von Jürgen Poestges
  • 20. Mai 2022 | 18:25 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Jürgen Poestges
  • 20. Mai 2022 | 18:25 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Altencelle.

Martin Kahle will gar nicht lange über das verlorene Spiel vom Donnerstag bei MTV Vater Jahn Peine reden. „Ich kann der Mannschaft da überhaupt keinen Vorwurf machen, wir haben gekämpft bis zum Ende und hochprozentige Chancen vergeben, die für drei Spiele ausreichen“, sagt der Trainer der Handball-Oberliga-Frauen des SV Altencelle zu der mit 14:19 verlorenen Partie.

Niederlage in Peine abhaken

„Da kamen so einige Dinge zusammen“, sagt er. Zunächst einmal musste ohne Haftmittel gespielt werden. „Das ist wie mit Sommerreifen im Winter durch den Harz zu fahren“, sagt Kahle. „Wir hatten deshalb mit dem Spielgerät so unsere Probleme.“ Dazu kamen verpasste Chancen bei Gegenstößen, aus der Nahwurfzone und von Außen. „Und 19 Gegentore sind ja auch nicht wirklich viele.“ Torhüterin Julia Garbe hatte also keineswegs einen schlechten Tag erwischt.

An der fehlenden Unterstützung hat es auch nicht gelegen. „Die Hälfte der Zuschauer in Peine waren unsere Fans. Wir wurden wirklich angefeuert bis zum Ende“, erzählt Kahle. Und etwas ironisch fügt er hinzu: „Wir wollten ja auch nicht auf einen Donnerstag und im Auswärtsspiel den Aufstieg perfekt machen.“

Gegen Rosdorf punkten

Am Samstag um 17 Uhr soll nun vor eigenem Publikum gegen den MTV Rosdorf in der HBG-Halle alles klar gemacht und die fehlenden zwei Punkte für den Aufstieg eingefahren werden. „Wir haben ja auch aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen“, sagt der Trainer. Da verloren die Altenceller Damen mit 31:35. Und hatten große Probleme, die Rosdorfer Haupttorschützin Amrei Gutenberg in den Griff zu bekommen. Sie alleine erzielte in der Partie 13 Treffer. „Aber da werden wir uns für das Rückspiel schon etwas Spezielles einfallen lassen“, verspricht Kahle.

Alle Spielerinnen an Bord

Personell kann der SVA-Trainer aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Natasha Ahrens fehlt aus privaten Gründen. „Das war aber bereits seit einiger Zeit bekannt und auch abgesprochen. Das ist kein Problem.“

Die Mannschaft ist hochmotiviert. „Ich muss eigentlich gar nicht mehr viel sagen.“ Die Niederlage vom Donnerstag ist abgehakt. „Das wird gegen Rosdorf eine ganz andere Partie.“ Die Altenceller Damen haben eine sehr gute Heimbilanz, und das soll heute auch so bleiben. „Sicherlich ist diese Situation für einige Spielerinnen ungewohnt. Aber die Voraussetzungen sind ja hervorragend. Das wird funktionieren“, sagt der Coach.

Konkret müssen aus den letzten drei Saisonspielen heute gegen Rosdorf – das letzte Heimspiel im Übrigen – beim MTV Geismar und bei der HSG Plesse-Hardenberg noch zwei Punkte geholt werden, um in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga zu spielen.

MTV VJ Peine –SV Altencelle 19:14 (10:7). SV Altencelle: Garbe –Adam (1), Gerberding (1), Kinder, Ahrens (1), Gadau, Makenthun, Skorek (8/5), Bahls, Niemann (1), Voltmer (2), Wottschel.