Landesliga Frauen

Oldauerinnen wachen erst nach 40 Minuten auf

Die Spielerinnen Handball-Landesligist TuS Oldau-Ovelgönne bewiesen nach einem deutlichen Rückstand Moral. Punkte gab es dafür allerdings nicht.

  • Von Uwe Meier
  • 07. Feb. 2022 | 18:14 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Uwe Meier
  • 07. Feb. 2022 | 18:14 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Oldau.

Der Start aus einer langen handballfreien Zeit begann für Landesligist TuS Oldau-Ovelgönne mit einem Negativerlebnis. Bei der HSG Nord Edemissen unterlag das Team von Trainer Heiko Schoppmann nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit mit 25:29 (9:14).

„Das war wirklich ganz mies und megaschlecht“, urteilte der Coach insbesondere über die Anfangsphase, in der beim TuS-Team so gut wie nichts zusammenlief. In der Abwehr wurde sich viel zu langsam bewegt. Ein Zugriff auf die gegnerischen Spielerinnen, die Tor um Tor markierten und auf 11:3 (16.) davonzogen, war so nicht möglich. Fehlerhaftes Passspiel und Fangfehler sorgten zudem im Angriff für zahlreiche Ballverluste. Schoppmann war froh, dass sein Team zur Pause nur mit fünf Toren zurücklag. „Da hatten wir noch Glück. Es hätte weitaus schlimmer aussehen können.“

Doch auch nach der Pause wurde es vorerst nicht besser. Die Gastgeberinnen bestimmten klar das Spiel und bauten ihren Vorsprung bis auf 23:15 (43.) aus. Erst jetzt wachten die TuS-Spielerinnen auf. Ein Ruck ging durch die Oldauer Mannschaft. Tor um Tor wurde der Rückstand verkürzt. Vier Minuten vor dem Ende war der Anschluss beim 23:24 geschafft. „Wenn wir den Ausgleich machen, können wir das Spiel sogar noch kippen“, war Schoppmann überzeugt. Doch dazu kam es trotz guter Möglichkeiten nicht. Beim 24:25 (57.) ergab sich dazu eine weitere Möglichkeit. Doch als auch diese nichts einbrachte, war es vorbei. Edemissen zog wieder auf 27:24 (58.) davon und sicherte sich im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte.

TuS Oldau-Ovelgönne: Adam, Wolter – Sevenich, Bärwaldt, Bloczinski, Pöplow (2), Schmidt (2/1), L. Dümeland (8/6), Engel (2), Herzig (5/3), Weinmann (3), A. Dümeland, Maya (3).