Landesliga Männer

MTV Müden kommt unter die Räder

Von den Wölfen gefressen: Der MTV Müden war gegen den Spitzenreiter chancenlos und verlor mit 25 Toren Unterschied.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 14. Feb. 2022 | 14:57 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 14. Feb. 2022 | 14:57 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Hermannsburg.

Herber Rückschlag für die Landesliga-Handballer des MTV Müden nach zuletzt besseren Leistungen: Gegen den Spitzenreiter HSG „Wolves“ Seevetal/Ashausen verloren die „Örtzejungs“ erneut haushoch – 16:41 (4:16) hieß es ernüchternd nach 60 Minuten. Natürlich bleiben die Gastgeber weiterhin ohne einen einzigen Punkt Letzter. Das Ost-Staffel-Spiel des VfL Westercelle beim TSV Friesen Hänigsen musste kurzfristig verlegt werden. Der HBV 91 Celle war planmäßig spielfrei.

Es ruhte kein Segen auf der Partie gegen die Wölfe aus dem Norden. Kurzfristige Ausfälle schränkten die eh schon wenigen Chancen des Außenseiters weiter ein. Immerhin standen die Gastgeber in den ersten zehn Minuten recht gut in der Abwehr und spielten vorne die Angriffe gut aus. Doch nach dem 1:3 ging es rapide bergab. Die viel zu schnellen Abschlüsse und die technischen Fehler nutzte Seevetal gnadenlos in der ersten Welle aus. Eine etwas überzogene Rote Karte gegen Nico Parpart schwächte Müden weiter.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel unverändert, die Gäste trafen, wie sie wollten. Allein das Trio Björn Heinzelmann, Moritz-Maximilian Holm und Leon Petersen netzte 27 Mal ein – viel mehr als ganz Müden zusammen. So war auch Trainer Torben Ehlert einigermaßen frustriert. „Das waren bestimmt 25 Gegenstoß-Tore, die wir gekriegt haben und so kann man nicht gewinnen.“ Und nicht mal knapp verlieren.

MTV Müden: Eggers, F. Jablonski – Stimper (2), Parpart (1), Rodemann (2), D. Jablonski (5/3), Schiller (1), Y. Jablonski (1), Duckstein (1), Bock (1), Borchert (1), Nedelko (1).

Von Stefan Mehmke

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