Regionsoberliga Frauen

HBV Celle rutscht mit Niederlage hinter Bergen

Mit der Niederlage gegen HSG Heidmark fällt der HBV 91 Celle hinter Lokalrivale TuS Bergen II zurück. Aber die Chance auf Wiedergutmachung folgt aber prompt.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 01. Jun 2022 | 13:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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  • 01. Jun 2022 | 13:30 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Dorfmark.

Eine Niederlage setzte es für den HBV 91 Celle im Nachholspiel bei der HSG Heidmark in der Handball-Regionsoberliga der Frauen. Die Bärinnen verloren mit 27:33 (12:17). Damit rutschte Celle nach langer Zeit wieder hinter Lokalrivale TuS Bergen II. Dieser belegt Platz sieben, Celle Rang acht. Am Donnerstag geht es gleich weiter, der HBV muss gegen die starke SG Adendorf/Scharnebeck ran.

HSG Heidmark – HBV 91 Celle 33:27 (17:12)

„Das war nichts“, ärgerte sich Katja Büscher, die mit der Mannschaft von Anfang an einem Rückstand hinterherlief, was ja in einigen Spielen zuvor schon das Problem war. Während sich der HBV-Angriff zwar immer wieder Chancen erarbeitete, schlug es im Gegenzug auch immer direkt wieder ein. 27 erzielte Tore sind in Ordnung, aber „wir dürfen natürlich nicht 33 kassieren“, weiß Büscher. Trotz des echt nicht schönen Spiels gab der Gast nicht auf, machte den zwischenzeitlichen Zehn-Tore Rückstand ein bisschen erträglicher. „Wir haben einfach weit unter unseren Möglichkeiten gespielt, vor allem in der Abwehr“, so die zweifache Torschützin.

HBV 91 Celle: Schüpfer – Wolschendorf (11/4), Löber (5), Möller, Büscher (2), Sevenich, Stella Koerth (5), Brückner (1), Saveska, Kloth (3).

HBV 91 Celle – SG Adendorf/Scharnebeck (Donnerstag, 20.15 Uhr, Hölty)

Partien gegen das Lüneburger Vorort-Team sind für gewöhnlich immer ein spannender Kampf, den der HBV auch dieses Mal aufnehmen will. Ausnahme war das Hinspiel, das die SG 26:17 gewann. So ist der zweitplatzierte Gast klarer Favorit. Aber: Die Bärinnen wollen das Gefühl nach der Niederlage bei Heidmark mit einem guten Spiel gegen einen stärkeren Gegner wieder loswerden. „Wir haben nur noch zwei Chancen zu punkten, die wollen wir nutzen“, so Katja Büscher, die sich lieber an viele enge Begegnungen in der Vergangenheit erinnert, nicht ans Hinspiel.

Von Stefan Mehmke

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