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Fußball überregional Wolfsburg geht in Berufung gegen DFB-Urteil
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Nach Wechselfehler : Wolfsburg geht in Berufung gegen DFB-Urteil

17:41 17.08.2021
Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel klatscht nach der Pokalpartie gegen Preußen Münster mit Omar Marmoush ab. Foto: Swen Pförtner/dpa
Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel klatscht nach der Pokalpartie gegen Preußen Münster mit Omar Marmoush ab. Foto: Swen Pförtner/dpa Quelle: Swen Pförtner
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Wolfsburg

Das teilten die Niedersachsen mit.

Den Wolfsburgern war der 3:1-Sieg in Münster wegen eines Wechselfehlers nachträglich aberkannt worden. Das Sportgericht hatte dem Einspruch des Regionalligisten gegen die Wertung der Erstrundenpartie nach einer mündlichen Verhandlung am Montag in Frankfurt/Main stattgegeben. Das Spiel wurde mit 2:0 für die Preußen gewertet.

Wolfsburgs Cheftrainer Mark van Bommel hatte in der Begegnung am 8. August insgesamt sechs Spieler eingewechselt. Dreimal hatte der Niederländer während der regulären Spielzeit ausgewechselt, drei weitere Profis kamen in der Verlängerung hinzu. Nach den DFB-Statuten ist das nicht erlaubt. Demnach hätte Admir Mehmedi nicht mehr für Maximilian Philipp eingewechselt werden dürfen.

Dem Champions-League-Teilnehmer waren die entsprechenden Bestimmungen des DFB offenbar nicht bekannt. In dem entsprechenden Paragrafen 31 heißt es: «Während des Spiels dürfen fünf Spieler ausgetauscht werden. Eine darüber hinaus gehende zusätzliche Auswechslung bei Spielen mit Verlängerung ist nicht zulässig.»

© dpa-infocom, dpa:210817-99-875554/2