Bezirksliga

Celler Trio kämpft um Platz in Aufstiegsrunde

Noch sind alle unterm Strich - also in der Abstiegsrunde. Aber das will das Celler Bezirksliga-Trio SV Altencelle, SG Eldingen und SC Vorwerk ändern.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 05. Nov. 2021 | 13:36 Uhr
  • 10. Juni 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 05. Nov. 2021 | 13:36 Uhr
  • 10. Juni 2022
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Celle.

Am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga stehen die Celler Klubs erneut vor richtungsweisenden Partien. Mit einem Heimsieg gegen Ciwan Walsrode könnte der SV Altencelle mit den Gästen nach Punkten gleichziehen. Völlig offen erscheint das „Sechs-Punkte-Spiel“ des SC Vorwerk bei Germania Walsrode. Als Außenseiter reist die SG Eldingen zum Tabellendritten SV Bendestorf.

SV Altencelle – Ciwan Walsrode (Sonntag, 14 Uhr)

Wenn das Netemeyer-Team gegen die spielstarken Gäste aus Walsrode punkten will, muss es schon einiges besser machen als zuletzt im desolaten Spiel (0:4) beim VfL Maschen. „Wir können es besser und werden mutig an die Sache herangehen“, kündigt der SVA-Coach an.

Nach wie vor herrscht gute Stimmung im Team, das bei der letzten Trainingseinheit mit viel Dampf zur Sache ging. „Die Einstellung meiner Jungs war noch nie der Punkt, aber spielerisch muss mehr kommen. Wir wollen gegen Ciwan eng an den Leuten stehen und verhindern, dass der Gegner in die Partie findet. Ich hoffe, dass wir über zügiges Spiel nach vorne für genügend Gefahr und Überraschungsmomente sorgen können“, so Netemeyer. Doch er weiß auch, dass die Gäste viele technisch gute Fußballer und zudem mit Joris-Marten Hamrak und Cem Teifel (beide acht Tore) auch zwei echte Knipser in ihren Reihen haben. „Eigentlich liegen die uns. Gegen Ciwan haben wir noch nie verloren“, zeigt sich der SVA-Trainer dennoch recht optimistisch.

Personell wird ihm Stürmer Matthias Behrens wieder zur Verfügung stehen. Und endlich ist auch Jonas Kinzel nach seiner Leistenzerrung wieder voll belastbar. Die Einsätze vom Tim Lehmeier (Operation) und Emir-Can Aslan (rotgesperrt) sind allerdings erst am nächsten Sonntag möglich. „Bei Regen und tiefem Boden wird ein Kraftakt auf uns zukommem“, glaubt Netemeyer.

SV Bendestorf – SG Eldingen (Sonntag, 14 Uhr)

Über die Maßen enttäuscht war SGE-Trainer Volker Darkow nach der unverständlich schwachen Leistung seines Teams beim 1:2 gegen Germania Walsrode. „Wir haben die Niederlage jetzt verdaut, aber das war schon sehr ärgerlich. Mit einem Sieg hätten wir uns in der oberen Tabellenhälfte eingefunden“, sagt Darkow.

Doch neues Spiel, neues Glück – auch wenn der nächste schwere Gegner der Tabellendritte SV Bendestorf ist. „Nach drei Niederlagen hintereinander müssen wir sehen, dass wir wieder ins Punkten kommen, um nicht nach oben abreißen zu lassen. Und trotz aller Widrigkeiten sind wir immer auch für eine Überraschung gut“, meint Darkow. Ein Remis würde seiner SG Eldingen schon weiterhelfen.

Während Abwehrstabilisator Valentin von Behr diesmal wohl wieder dabei ist, fällt Melvin Knoop verletzt aus. Auch der Einsatz von Außenverteidiger Lennart Lahme ist ungewiss. Im Tor vertritt Routinier Christian Hebbe den nach seiner Roten Karte nur für ein Spiel gesperrten Stammtorwart Malcom Lemp.

Germania Walsrode – SC Vorwerk (Sonntag, 14 Uhr)

Torlos trennte sich der SC Vorwerk von den Germanen im Hinspiel und 0:0 endete auch das jüngste, sehr ermutigende Spiel der Weinroten gegen Tabellenführer TV Meckelfeld. Eine Vorstellung, aus der das Team von Trainer Marcus Hoffman viel positive Energie zog. „Wir haben unsere Qualitäten mehr in der Defensive, bei Germania Walsrode ist das umgekehrt. Von daher dürften am Sonntag nicht viele Tore fallen“, glaubt Hoffmann, der mit seiner Elf auswärts immer noch ohne Punktgewinn dasteht. Sollte sich diese Negativserie auch beim Tabellennachbarn Walsrode fortsetzen, hätte das für die Celler böse Folgen. „Das ist praktisch ein „Sechs-Punkte-Spiel. Der Verlierer landet mit großer Sicherheit in der Abstiegsrunde“, meint Hoffmann.

Er sieht sein Team deshalb erheblich unter Druck. Doch die Vorwerker haben gegen Meckelfeld gezeigt, wozu sie in der Lage sind. „Der erste Auswärtsdreier muss jetzt her. Jeder weiß, was die Stunde geschlagen hat“, unterstreicht der 52-jährige.

Hoffmann stimmt optimistisch, dass Deniz Agackiran, Marcel Korte und Alpha Jallow wieder ins Team zurückkehren, wogegen Oumar Mary Sangare noch weiterhin ausfällt. „In Walsrode muss jeder bis zum Schluss Defensivarbeit leisten. Sicher werden am Ende nur Kleinigkeiten entscheiden. Doch wo die Reise hingeht, haben wir selbst in der Hand“, so Hoffmann.

Von Jochen Strehlau

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