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Fußball regional Bremerhaven eine Nummer zu groß
Sport Fußball regional Bremerhaven eine Nummer zu groß
13:50 02.05.2019
Von Uwe Meier
Foto: Westercelles Zoe-Michelle Schmidt holte einen von nur zwei Einzelsiegen des VfL gegen Bremerhaven.
Westercelles Zoe-Michelle Schmidt holte einen von nur zwei Einzelsiegen des VfL gegen Bremerhaven. Quelle: David Borghoff
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Celle

Ein paar Punkte mehr hätte sich Trainer Steve Williams schon gewünscht. Doch letztlich waren die Tennisdamen des VfL Westercelle beim Saisonauftakt in der Nordliga ohne reale Siegchance. Am Ende unterlag das VfL-Team dem Bremerhavener TV deutlich mit 2:7. „Wir wussten, dass es schwierig werden wird. So war es dann ja auch“, so Williams und fügte an: „Das war schon eine der stärksten Mannschaften der Liga.“

Personelle Probleme schwächen VfL-Team

Viel ausgerechnet hatten sich die Westercellerinnen ohnehin nicht. Dazu hinterließen die personellen Probleme einfach zu deutliche Spuren. Mit Lilli Wiedenmann war die etatmäßige Nummer zwei nicht dabei. Sie wird den Westercellern aufgrund einer Hüftverletzung wohl auch noch zwölf Wochen fehlen. Zudem ging Greta Ehlers geschwächt auf den Platz. Sie hatte im April erkrankt drei Wochen so gut wie gar nicht trainieren können. „Das sind natürlich alles keine guten Voraussetzungen“, meinte der VfL-Coach, der ohnehin einer schwierigen Saison entgegensieht.

5:2-Führung im zweiten Satz verspielt

Lichtblicke gab es dennoch. Zoe Michelle Schmidt zeigte im Einzel eine gute Vorstellung und holte einen der insgesamt zwei Westerceller Siege. Den anderen steuerte gewohnt routiniert Stefanie Reimchen bei. „Es ist schon gut für uns, eine solch erfahrene Spielerin in unseren Reihen zu haben“, meinte Trainer Williams. Mit ein bisschen Glück hätte das VfL-Team sogar mit einem 3:3 in die abschließenden Doppel gehen können. Westercelles Nummer eins, Ann-Sophie Funke, hat nach einem 2:6 im ersten Satz im zweiten Durchgang bereits mit 5:2 geführt, sich aber dann doch noch mit 6:7 geschlagen geben müssen.

Nächste Chance gibt es in Hamburg

Vom Trainer gab es deshalb keinen Vorwurf. „Sie hat gut gespielt und kämpferisch überzeugt“, so Williams, der der Niederlage keine allzu große Bedeutung beimessen will. „Wir werden unsere Chancen noch bekommen, um unser Ziel Klassenerhalt zu erreichen.“ Die nächste dazu besteht bereits am Samstag. Dann geht es zum Uhlenhorster HC nach Hamburg.

Oliver Schreiber 02.05.2019