Kreisliga Celle

Stefan Täubert übernimmt SC Vorwerk

Schwierige Zeiten durchlebt der SC Vorwerk nach dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga. Jetzt ist der erste Schritt für einen Neuanfang gemacht.

  • Von Uwe Meier
  • 27. Mai 2022 | 17:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
  • Von Uwe Meier
  • 27. Mai 2022 | 17:30 Uhr
  • 14. Juni 2022
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Celle.

Mit dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga ist deutlich geworden, dass beim SC Vorwerk der Haussegen schief hängt. Zahlreiche Spieler und auch der Trainer werden dem Verein für die nächste Saison in der Kreisliga nicht mehr zur Verfügung stehen und haben ihren Abschied angekündigt. Nach dem letzten Saisonauftritt in der Bezirksliga beim Buchholzer FC fällt die Mannschaft auseinander. Ein Neuanfang muss her.

Stefan Täubert nimmt Herausforderung an

Nachdem B-Lizenzinhaber Daniel Gries seine Zusage für das Traineramt inzwischen wieder zurückgezogen hatte, präsentiert Vorwerks Fußball-Spartenleiter Ulli Matthesius nun einen neuen Trainer für die Kreisliga-Mannschaft. Stefan Täubert, viele Jahre beim SSV Scheuen tätig, wird die große Herausforderung beim Bezirksliga-Absteiger annehmen. Der erste Schritt für einen Neuaufbau ist damit getan.

Ullrich Matthesius froh über Neuverpflichtung

„Stefan und ich kennen uns schon lange und ich bin froh darüber, dass es zu einer Zusammenarbeit für unseren SC Vorwerk kommt“, so Matthesius. Und auch der neue Coach freut sich auf seine neue Aufgabe: „Ulli und ich haben mehrfach miteinander telefoniert und uns zweimal getroffen. Mich reizt die Aufgabe, wieder etwas aufzubauen. Wir spielen Kreisliga, das hat doch was: Derbys, viele Zuschauer. Da ist immer etwas los“, so Täubert.

Neuer Coach bereits auf der Suche

Seine neue Aufgabe ist er bereits angegangen. „Ich bin bereits mit möglichen neuen Spielern in Kontakt und habe auch schon erste Zusagen“, so der neue SCV-Trainer, der auf den Fußballplätzen in und um Celle kein Unbekannter ist. „Ich kenne Vorwerk gut. In meiner Jugend habe ich sogar durch die Spielgemeinschaft Celle Nord mit für den SC Vorwerk gespielt. Vorwerk hat ein tolles Umfeld, sehr gute Trainingsbedingungen, ich habe richtig Bock“, so der 54-jährige Täubert weiter.

Matthesius: "SC Vorwerk ist stark genug"

Ulli Matthesius wird sich nunmehr darum kümmern, neben den verbliebenen Spielern und mit Akteuren der nachfolgenden Herrenmannschaften zu sprechen. „Wir haben in der zweiten und dritten Herren talentierte Spieler, die das Zeug haben, auch in der Kreisliga zu bestehen, aber bisher immer etwas kürzertreten wollten. Vielleicht wollen sie diese Chance jetzt nutzen“, versprüht Abteilungsleiter Matthesius trotz der schwierigen Situation Optimismus.

Vorerst kleine Brötchen backen

„Natürlich wird es eine große Aufgabe werden und es wird sicherlich auch Nackenschläge geben,“ so der neue Coach, der sich darüber im Klaren ist, dass auf dem Sportplatz am Reuterweg vorerst kleinere Brötchen gebacken werden müssen: „Das Ziel kann nur sein, die Kreisliga zu halten“, ist sich Täubert der Herausforderung bewusst.

„Ich bin ein hoffnungsloser Optimist“, beschreibt sich Abteilungsleiter Matthesius selbst, „und unser Verein ist stark genug, sich aus dieser Situation zu befreien“. Beim Neuaufbau der ersten Mannschaft baut er nicht nur auf Eigengewächse, sondern auch darauf, Spieler anderer Klubs von einem Wechsel zum SCV überzeugen zu können. Interessierte Spieler können sich bei Ulli Matthesius melden. Die Kontaktdaten findet man unter www.scvorwerk.de. „ Manche Spieler fühlen sich vielleicht in ihrem jetzigen Verein nicht wohl und wollen etwas Neues ausprobieren. Unsere Türen stehen offen“, so Matthesius.