Kreisliga : SV Altencelle setzt auf Kampfgeist
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Fußball regional SV Altencelle setzt auf Kampfgeist
Sport Fußball regional SV Altencelle setzt auf Kampfgeist
12:39 31.10.2019
Der SV Altencelle (weiße Trikots) – hier mit Emir-Can Aslan (Mitte) – will wieder in die Erfolgsspur finden. Quelle: Oliver Knoblich
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Celle

Am 13. Spieltag in der Fußball-Kreisliga will der immer noch souveräne Tabellenführer SV Altencelle nach zwei sieglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur. Zumal im brisanten Stadtderby die zweite Vertretung des VfL Westercelle wartet. Der TuS Eschede startet den nächsten Versuch, den ersten Saisonsieg einzufahren. Fahed Dermech trifft mit dem SC Wietzenbruch an seiner alten Wirkungsstätte auf Ex-Klub TuS Celle FC.

FC Firat Bergen – TS Wienhausen (Sonntag, 14 Uhr)

Obwohl Firat derzeit einen der beiden Abstiegsplätze belegt, ist Coach Celal Carut von dem Potenzial seiner Elf überzeugt. Bei noch drei ausstehenden Nachholspielen ist auch genügend Zeit, da einiges wieder geradezurücken. „Wir haben bis auf das Spiel gegen Eschede spielerisch immer überzeugt“, meint Carut – verbunden mit dem Hinweis, dass der Tabellenstand derzeit über die Leistungsstärke seiner Elf hinwegtäuscht. Zumal seine Schützlinge speziell im Fitnessbereich die Versäumnisse aus der missratenen Vorbereitungszeit aufgeholt haben. „Wir können über 90 Minuten marschieren“, freut sich der Trainer.

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TuS Eschede – MTV Langlingen (Sonntag, 14 Uhr)

In Eschede geben sie die Hoffnung nicht auf, dass es endlich mit dem ersten Saisonsieg klappt. Aber gerade jetzt fallen gleich sechs vermeintliche Stammkräfte aus. „Wir werden trotzdem versuchen, die Wende zu schaffen“, äußert sich Trainer Uwe Thiel trotzig. Ihm war vorher bewusst, dass seine Mannschaft nicht zu den Topteams der Liga gehört, „etwas mehr könnte es aber sein“, sagt er. Insbesondere bei der Eigenmotivation und der Einstellung muss jeder Akteur noch einiges zulegen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. „Jetzt ist jeder einzelne gefragt, alles für die Mannschaft zu geben“, fordert Thiel.

TuS Eversen-Sülze – VfL Wathlingen (Sonntag, 14 Uhr)

Nach drei spielfreien Wochen ist Eversen erstaunlich gut zurück in den Rhythmus gekommen und hat in Langlingen verdient gewonnen. „Wir haben gut trainiert und die Zeit optimal genutzt“, freuen sich das Trainerduo Bastian Krämer und Norbert Oehlschläger. Aus der Sicht von Oehlschläger wird eine gute Form gegen Wathlingen auch sehr wichtig sein. „Da haben wir uns immer schwer getan“, schaut er zurück. Die wichtigste Aufgabe wird sein, die Wathlinger Schaltzentrale um Denis Benjak und Hendrik Schnitzler in den Griff zu bekommen. „Wir wollen die Punkte in Sülze unter den Eichen behalten“, fordert der Coach.

SV Altencelle – VfL Westercelle II (Sonntag, 14 Uhr)

Ähnlich wie Borussia Dortmund hat auch Altencelle zuletzt ein wenig die Leichtigkeit verloren. Zweimal gab es keinen Sieg, obwohl die Leistungen weiterhin ansprechend waren. „Das wird eine schwierige Aufgabe, Westercelle ist schwer einzuschätzen“, warnt Trainer Claus Netemeyer vor dem Derby. Die Tendenz der letzten beiden Spieltage zeigt sich entgegen der Tabellenlage. Während die abstiegsbedrohten Gäste zwei Siege feierten, holte Altencelle nur einen Punkt. Netemeyer will sich auch nicht auf die spielerische Komponente verlassen und kündigt einen großen Kampf an. „Wir müssen alles reinwerfen und wollen über den Kampf ins Spiel finden“, gibt er vor.

TuS Hermannsburg – MTV Eintracht Celle II (Sonntag, 14 Uhr)

Hermannsburgs Coach Sievert Asmussen hat Eintracht beim 4:1-Sieg im Stadtderby gegen TuS beobachtet und zeigt sich beeindruckt. „Die sind technisch versiert und haben eine große Ruhe am Ball“, findet Asmussen. Nicht nur aufgrund der Tabellensituation müssen sich die Gastgeber für einen Erfolg mächtig strecken, zumindest ein Remis ist aber fest eingeplant. Wenn es mehr werden sollte, wird es gerne angenommen: „Wir treten an, um zu gewinnen, auch wenn Eintracht favorisiert ist“, lautet die Marschroute des Trainers.

TuS Celle FC – SC Wietzenbruch (Sonntag, 14 Uhr)

Als Fahed Dermech noch im Günter-Volker-Stadion zu Regionalliga-Zeiten dem Ball hinterherjagte, waren vierstellige Zuschauerzahlen der Normalfall. Bei seiner Rückkehr am Sonntag wird er wohl schon zufrieden sein, wenn diese Zahl im dreistelligen Bereich sein wird. Die Gefühlslage ist ebenfalls sehr verschieden, Wietzenbruch war zuletzt zweimal siegreich, TuS erzielte aus drei Spielen nur einen Punkt Dazu musste sich Trainer Oliver Bornemann mit Führungsspieler Nils Rogge anlegen, der sich im Spiel undiszipliniert verhalten hatte. „Da erwarte ich mehr, weil sonst die Konzentration aufs Spiel verloren geht“, meint Bornemann. Die Probleme wurden aufgearbeitet, jetzt soll gemeinsam am Erfolg gearbeitet werden.

SG Lachendorf-Beedenbostel – TuS Oldau-Ovelgönne (Sonntag, 14 Uhr)

Bei Aufsteiger Lachendorf schrillen noch nicht die Alarmglocken, allerdings muss der Hebel langsam umgelegt werden. Nur ein Punkt vor dem Abstiegsplatz, bei drei Spielen mehr als Firat Bergen, da ist ziemlich viel Druck auf dem Kessel. Nach der Niederlage in Wietzenbruch hat SG-Trainer Tobias Zeising eine klare Ansage gemacht und erwartet jetzt, dass seine Mannschaft eine Reaktion zeigt. „Das Spiel haben wir aufgearbeitet, jetzt schauen wir voraus“, sagt der Coach. Gegen zuletzt bärenstarke Oldauer kündigt er taktische Änderungen an, um erfolgreich zu sein. „Klar sind wir Außenseiter, ich bin aber trotzdem guter Dinge.“

Von Jens Tjaden

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