Landesliga

VfL Westercelle hat die erste Klasse im Visier

Der VfL Westercelle reist als Außenseiter zum MTV Treubund Lüneburg. Drei wichtige Spieler fehlen,zwei davon wegen Sperren.

  • Von Oliver Schreiber
  • 14. Okt. 2021 | 14:32 Uhr
  • 12. Juni 2022
  • Von Oliver Schreiber
  • 14. Okt. 2021 | 14:32 Uhr
  • 12. Juni 2022
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Westercelle.

Ein Platz in der Aufstiegsrunde ist noch frei. Rang vier, der die Qualifikation bedeuten würde, hat der VfL Westercelle in der Drei-Klassen-Gesellschaft Fußball-Landesliga direkt vor Augen. Den hat momentan der TSV Gellersen mit drei Punkten Vorsprung inne. „Natürlich kann man auf diesen Platz ein wenig schielen. Aber so richtig beschäftige ich mich damit nicht. Wir müssen Woche für Woche unsere Hausaufgaben erledigen. Und dann schauen wir, wofür das reicht. Wenn es dann am Ende Platz vier sein sollte, wären wir natürlich überglücklich“, erklärt VfL-Trainer Sebastian Zich vor dem Auswärtsspiel am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellendritten MTV Treubund Lüneburg.

Die Lüneburger haben es sich zusammen mit Spitzenreiter FC Verden 04 und SV Ahlerstedt-Ottendorf in der ersten Klasse gemütlich gemacht, das Erreichen der Aufstiegsrunde ist nur noch Formsache. Dahinter logiert dann das Trio Gellersen, Westercelle sowie TSV Etelsen in der zweiten Klasse und kämpft um das letzte „Abteil“ in der ersten. Mit der Holzklasse müssen sich die noch sieglosen SV Teutonia Uelzen und VfL Breese-Langendorf begnügen. „Die Rückrunde hat gerade erst begonnen, da kann sich ab Platz vier noch einiges verschieben. Für uns ist es wichtig, dass wir die Duelle mit den Teams auf Augenhöhe für uns entscheiden“, meint Zich.

Demnach geht es für die Schwarz-Gelben in Lüneburg um so genannte Bonuspunkte nach dem Motto „nichts muss, alles kann“. Das Hinspiel gewann Treubund knapp mit 2:1, war allerdings die tonangebende und fußballerisch bessere Mannschaft. „Die Einstellung der Jungs ist top. Wenn wir alles reinhauen, können wir für eine Überraschung sorgen“, glaubt Zich, der sein Team defensiver ausrichten wird als zuletzt beim 4:2-Heimsieg gegen Schlusslicht Breese.

Der war allerdings teuer erkauft. Denn neben Torjäger Nils Wittenberg, der für seine Rote Karte nach einem Schubser für fünf Wochen gesperrt wurde (Zich: „Völlig überzogen!“), werden auch Kapitän Philip Boie (fünfte Gelbe Karte) sowie Abwehrspieler Lars Preißner (private Gründe) fehlen. „Natürlich treffen uns diese Ausfälle hart. Aber jetzt haben andere die Gelegenheit, in die Bresche zu springen“, sagt Zich.