Bezirkspokal

Das Finale fest im Visier

Das Ende der Bezirkspokalrunde rückt näher. Nur noch ein Schritt und die Fußballerinnen des ESV Fortuna Celle stehen im Finale. Den Gegner kennen sie bereits.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 11. Jun 2022 | 09:00 Uhr
  • 14. Jun 2022
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  • 11. Jun 2022 | 09:00 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Celle.

Nur noch zwei Siege trennen die Fußballerinnen des ESV Fortuna Celle noch vom Bezirkspokal. Nachdem sie zwei Bezirksligisten eliminiert haben, treten sie nun im Halbfinale zu Hause gegen einen anderen Landesligisten an: die SV Eintracht Lüneburg II. Anstoß ist am Sonntag um 13 Uhr. Die beiden Mannschaften kennen sich aus der Liga. Lüneburg II schloss die Aufstiegsrunde in der Landesliga als Sechster ab – mit einem Punkt mehr als Fortuna.

ESV-Trainer Steffen Damaschke ist optimistisch

ESV-Trainer Steffen Damaschke sieht seine Spielerinnen auf Augenhöhe mit den Lüneburgerinnen. „Die Chance, zu gewinnen, ist da“, sagt er. „Wenn wir uns alle bewegen, das machen, was wir können und unser Spiel aufziehen, bin ich guter Dinge, dass wir ins Finale einziehen.“ Eine gutes Omen: Bei Heimspielen spielten die Celler Damen bisher immer gut, nur auswärts taten sie sich schwer.

Gute Stimmung bei Celler Fußballerinnen

Die Stimmung innerhalb des Teams sei gut und alle wären „heiß“ auf die Partie. Durch die zuletzt errungenen beiden Siege hat die Mannschaft neues Selbstbewusstsein geschöpft.

Landesliga-Saison 2021/2022: Corona und Verletzungen führten zu Ausfällen

Während der Landesliga-Saison mussten die Fortuna-Spielerinnen mit einigen Herausforderungen kämpfen. „Wir hatten riesengroßes Verletzungspech“, erinnert sich Damaschke. Doch damit nicht genug. Auch Corona führte immer wieder zu Ausfällen von Spielerinnen. Wäre all das nicht gewesen, hätte die Mannschaft in den Augen ihres Trainers in der Tabelle besser abschneiden können. „Ich hätte uns zwei Plätze höher gesehen.“

Aushilfe aus der zweiten Damenmannschaft des ESV Fortuna Celle

Wegen des Personalmangels halfen immer wieder Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft aus. „Diejenigen, die uns unterstützt haben, haben ihre Aufgabe wirklich super gemacht“, lobt Damaschke deren Leistung. Sie hätten alles gegeben und ihren Job richtig gut erledigt. Auch am Sonntag wird er auf die zweite Damenmannschaft zurückgreifen und mit einem Kader von 14 bis 15 Spielerinnen antreten.

Von Spiel zu Spiel, aber Bezirkspokal wäre auch schön

Der Landesliga-Siebte kann ohne großen Druck auflaufen. Niemand habe am Anfang das Ziel „Pokalsieg“ formuliert. Das Team habe gemeinsam beschlossen, an der Pokalrunde teilzunehmen. „Wir gehen es einfach an und schauen von Spiel zu Spiel“, erzählt der Trainer. Aber den Pott würden sie schon gerne in den Händen halten.

Von Katharina Jäger

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