Finale B-Kreispokal

Vor 600 Fans: VfL Westercelle III holt „Pott“

Was für ein Spektakel: Vor 600 Fans gewann der VfL Westercelle III durch einen 5:4-Erfolg gegen Gastgeber Lachendorf den B-Kreispokal.

  • Von Cellesche Zeitung
  • 03. Jun 2022 | 22:07 Uhr
  • 14. Jun 2022
  • Von Cellesche Zeitung
  • 03. Jun 2022 | 22:07 Uhr
  • 14. Jun 2022
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Lachendorf.

Fast 600 Zuschauer haben das Finale im Fußball-B-Kreispokal am Freitagabend zwischen der SG TuS/FC Lachendorf (4. Kreisklasse) und dem VfL Westercelle III (3. Kreisklasse) zu einem echten Fußballfest an der Jarnser Straße in Lachendorf gemacht. Die Gäste nahmen nach einem heiß umkämpften 5:4 (2:1)-Sieg den Pokal mit nach Hause. Besonders die große Westerceller Fangemeinde war lautstark und feuerte die eigenen Farben über die gesamte Spielzeit frenetisch an.

Die Gäste waren spielerisch überlegen, im Abschluss zunächst aber zu ungenau, gleich dreimal flog die Kugel übers Gehäuse. Lachendorf nutzte seine erste Chance nach einem Konter zum 1:0 (10.) durch Paul Buch. „Wir waren übernervös und haben viel zu hektisch gespielt“, sagte VfL-Trainer Jan Lindner. Binnen zehn Minuten drehten die Gäste das Spiel durch Maximilian Runge (24.) und Rastin Raygan (34.) auf 1:2.

Im zweiten Durchgang gab es dann einen offenen Schlagabtausch zu sehen, jegliche Zurückhaltung wurde fallengelassen. Lars Trautmann mit einem direkt verwandelten Freistoß (56.), nochmal Raygan (62.) und Alessandro Alfken für Westercelle sowie Ion-Vicu Pupaza (58.) und zweimal Buch (66. und 87.) für Lachendorf stellten das Ergebnis auf den Endstand von 4:5. Damit ging ein dramatisches Finale mit einem glücklichen Gästesieg zu Ende. „Unsere Jungs haben nie aufgegeben, wir wurden aber leider nicht belohnt“, meinten die SG Trainer Uwe Bartsch und Marvin Jess. „Wir haben eine überragende Moral gezeigt“, freuten sich die VfL-Coaches Maximilian Bähr und Lindner.

Am Pfingstsamstag steigt das Finale im A-Pokal. Um 18 Uhr treffen die Kreisligisten TuS Eversen-Sülze und TuS Hermannsburg im Celler Günther-Volker-Stadion aufeinander.

Von Jens Tjaden

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